Die Teuerung ist in der Eurozone wieder etwas gesunken, wenn auch weniger stark als erwartet. (Symbolbild)
Keystone
Mehrere Monate wuchs die Teuerung, nun gibt es einen Rückgang. Energie und Dienstleistungen etwa verteuern sich nicht mehr so stark. Für eine wichtige Preisgruppe gilt das jedoch nicht.
Keystone-SDA, cg
03.03.2025, 12:27
SDA
Die Inflation in der Eurozone ist im Februar etwas zurückgegangen. Die Verbraucherpreise lagen 2,4 Prozent höher als im Februar 2024, wie das Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im Januar hatte die Inflationsrate noch bei 2,5 Prozent gelegen.
Zuvor war die Inflation vier Monate in Folge gestiegen. Volkswirte hatten für Februar im Durchschnitt einen Rückgang auf 2,3 Prozent prognostiziert. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Februar um 0,5 Prozent.
Gedrückt wurde der Preisanstieg vor allem durch den gesunkenen Preisdruck im Energiesektor. Hier fiel die Inflationsrate von 1,9 Prozent im Vormonat auf nur noch 0,2 Prozent. Im wichtigen Dienstleistungssektor ging die Rate von 3,9 Prozent auf 3,7 Prozent zurück. Gestiegen ist hingegen die Inflation bei Lebensmitteln, sie lag mit 2,7 Prozent um 0,4 Prozentpunkte höher als im Januar.
Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig eine Inflationsrate von zwei Prozent an. Im Januar hatte die EZB die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte verringert. Für diesen Donnerstag wird wieder eine Zinssenkung erwartet.
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
11.06.2026
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
15.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan