HANDOUT - Das von den iranischen Streitkräften bereitgestellte Handoutfoto zeigt eine Szene des Großmanövers «Solfaghar» in den Gewässern südlich der iranischen Küste. Foto: -/Iranian Army Office/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
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Irans Streitkräfte haben an der Südküste ein Grossmanöver begonnen. Wie die Regierung mitteilte, nehmen an der Militärübung Truppen der Infanterie, Panzerverbände, Luftabwehrkräfte sowie Marineeinheiten teil. Das Übungsgebiet umfasst die Küstenregion Makran sowie Teile im Golf von Oman und im Indischen Ozean.
Keystone-SDA
22.02.2025, 11:08
SDA
Bereits im Januar hatten Marineeinheiten der Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) Seemanöver im Persischen Golf abgehalten. In den vergangenen beiden Monaten probte die Luftabwehr zudem ihre Einsatzbereitschaft rund um wichtige Nuklearanlagen.
Streit um Atomprogramm – Religionsführer lehnt Verhandlungen ab
Angesichts der militärischen Spannungen mit Erzfeind Israel war im Iran zuletzt die Sorge vor einem Krieg gewachsen. Israels Regierung drohte wiederholt mit Angriffen auf iranische Nuklearanlagen. Hintergrund sind Befürchtungen, die Islamische Republik könnte nach Atomwaffen streben. Der Konflikt treibt auch die Preise in die Höhe und schürt bei vielen Iranern wirtschaftliche Sorgen.
US-Präsident Donald Trump hatte im Streit um das Atomprogramm Gesprächsbereitschaft signalisiert. Irans Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei lehnte Verhandlungen offiziell zunächst ab. Beobachter spekulieren jedoch, ob im Hintergrund bereits Gespräche vorbereitet werden.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
28.04.2026
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt
Das deutsche Minenjagdboot «Fulda» soll schon bald aufbrechen – Verteidigungsminister Boris Pistorius will, dass es schnell geht, sollte demnächst ein Einsatz zur Sicherung der Strasse von Hormus anstehen. Pistorius betont, Voraussetzung für einen Einsatz sei zuallererst ein Ende der Kampfhandlungen im Krieg der USA und Israels mit dem Iran. Zudem erinnert er daran, dass ein solcher Einsatz nur mit einem Mandat des Bundestags möglich sei.
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