PolitikIran fordert vor Treffen mit den USA Gespräche auf Augenhöhe
SDA
6.2.2026 - 08:07
ARCHIV - Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi. Foto: Marwan Naamani/dpa/Archivbild
Keystone
Irans Aussenminister hat vor Auftakt der Verhandlungen mit den USA Gespräche auf Augenhöhe gefordert. «Gleichberechtigung, gegenseitiger Respekt und gegenseitige Interessen sind keine Rhetorik – sie sind unverzichtbar und die tragenden Säulen eines dauerhaften Abkommens», schrieb Abbas Araghtschi auf der Plattform X. «Wir handeln in gutem Glauben und bestehen zugleich entschlossen auf unseren Rechten.»
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06.02.2026, 08:07
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Bei dem Treffen in der omanischen Hauptstadt Maskat wird er unter anderem von seinen Vizeministern Madschid Tacht-Rawantschi und Kasem Gharibabadi begleitet, wie der staatliche iranische Rundfunk berichtete. Die Verhandlungen sollen um 10.00 Uhr (Ortszeit; 07.00 Uhr MEZ) beginnen.
Dem staatlichen Rundfunk zufolge will das Team um Araghtschi bei den Verhandlungen mit den USA ausschliesslich über Irans Atomprogramm sprechen. Für die US-Seite sind hingegen auch Irans Programm zur Herstellung ballistischer Raketen und Teherans Unterstützung regionaler Milizen wichtige Themen.
Für die USA wird der Sondergesandte Steve Witkoff in Maskat erwartet. Begleitet wird er von Präsident Donald Trumps Schwiegersohn, Jared Kushner. Das Treffen findet vor dem Hintergrund wiederholter Drohungen Trumps mit einem militärischen Eingreifen statt.
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Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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