PolitikIran-Krieg verzögert Friedensgespräche zur Ukraine weiter
SDA
9.3.2026 - 19:15
ARCHIV - Die dritte Runde der russisch-ukrainischen Friedensgespräche im Ciragan-Palast. Russland und die Ukraine haben bei ihren Verhandlungen einen weiteren Gefangenenaustausch vereinbart. Nun haben die USA ein weiteres trilaterales Treffen angeregt. Foto: Alexander Ryumin/TASS via ZUMA Press/dpa
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Aufgrund des Iran-Krieges ist eine weitere Verhandlungsrunde zu einer Friedenslösung in der Ukraine verschoben worden. «Derzeit liegt der Schwerpunkt der Partner und die ganze Aufmerksamkeit auf der Situation um den Iran», schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach einer Beratung mit dem ukrainischen Verhandlungsteam auf sozialen Netzwerken. Die Verschiebung sei auf Vorschlag der US-amerikanischen Seite erfolgt. «Doch ist die Ukraine bereit zu Treffen in jedem Moment und in jedem Format», fügte Selenskyj hinzu.
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09.03.2026, 19:15
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Russland warf er vor, die Situation im Nahen Osten zu seinen Gunsten auszunutzen. Moskau versuche eine «zweite Front gegen die Ukraine und den ganzen Westen» zu errichten.
Zuvor hatte das ukrainische Präsidentenbüro Presseberichte über ein mögliches Treffen in Istanbul (Türkei) am Mittwoch dementiert. Davor waren in der vergangenen Woche geplante Gespräche zwischen Russland und der Ukraine mit US-Vermittlung in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) aufgrund der Sicherheitslage verschoben worden.
Seit etwas mehr als einer Woche greifen die USA und Israel mit Luftschlägen den Iran an. Teheran antwortet mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Ziele in den benachbarten Staaten am Persischen Golf und in Israel.
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O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
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Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
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