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Eskalation Nahost: USA und Iran verhandeln am Freitag in der Schweiz weiter
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60 Tage für den grossen Deal

USA und Iran verhandeln am Freitag in der Schweiz weiter

ARCHIV – Der iranische Aussenminister Abbas  Araghtschi nimmt an den Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Putin teil. Foto: Dmitri Lovetsky/Pool AP/dpa

ARCHIV – Der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi nimmt an den Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Putin teil. Foto: Dmitri Lovetsky/Pool AP/dpa

Keystone

Das geplante Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran soll nur der Anfang sein. Bereits unmittelbar nach der Unterzeichnung in Genf wollen beide Seiten die nächste Verhandlungsrunde starten. Für eine umfassende Einigung setzen sie sich ein ambitioniertes Ziel: 60 Tage.

Redaktion blue News
Keystone-SDA

Redaktion blue News, Keystone-SDA

16.06.2026, 10:36•16.06.2026, 10:49

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Iran und die USA wollen unmittelbar nach der Unterzeichnung ihres Rahmenabkommens weitere Verhandlungen aufnehmen.
  • Laut Teheran sollen die Gespräche innerhalb von 60 Tagen zu einem umfassenderen Abkommen führen.
  • Strittig bleiben unter anderem das iranische Atomprogramm, Sanktionen sowie die Rolle Israels und des Libanon.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Eine weitere Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran soll nach iranischen Angaben direkt nach Unterzeichnung des verhandelten Rahmenabkommens am Freitag in der Schweiz beginnen. Diese weiteren Gespräche sollten innerhalb von 60 Tagen abgeschlossen werden.

Das sagte Aussenminister Abbas Araghtschi nach Angaben der Agentur Tasnim in Teheran. Ein Ende des Kriegs schliesse ein Ende der israelischen Besetzung von Gebieten im Libanon mit ein, sagte Araghtschi demnach weiter. Jegliche neue israelische Angriffe auf den Libanon und weitere Besetzung der Gebiete betrachte der Iran als Verstoss gegen die getroffene Vereinbarung.

Die USA und der Iran hatten sich auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs geeinigt und nach US-Angaben bereits digital unterzeichnet. Am Freitag sollen hochrangige Vertreter der beiden Länder Medienberichten zufolge in Genf persönlich aufeinandertreffen.

Zunächst habe man sich auf eine Beendigung des Kriegs, die Öffnung der Strasse von Hormus, die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte und den Wiederaufbau konzentriert, sagte Araghtschi den Angaben entsprechend zudem in Teheran.

US-Vizepräsident JD Vance hatte zuletzt von möglichen Sanktionserleichterungen gesprochen. Zudem ist ein 300 Milliarden US-Dollar schwerer Wiederaufbaufonds im Gespräch.

Die 60-Tage-Frist gilt als knapp zur Verhandlung eines umfassenden Abkommens zu Irans Atomprogramm. Ähnliche Gespräche über das bisher letzte grosse Abkommen mit dem Iran, dem in Wien geschlossenen Atomdeal von 2015, dauerten fast zwei Jahre.

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