Laut iranischen BehördenWeitere Verhandlungsvorschläge mit USA ausgetauscht
SDA
18.5.2026 - 11:57
ARCHIV – Der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi zu Besuch in St. Petersburg. Foto: Dmitri Lovetsky/Pool AP/dpa (Archivbild)
Keystone
Inmitten festgefahrener Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA hat Teheran nach eigenen Angaben wieder neue Vorschläge nach Washington geschickt.
Keystone-SDA
18.05.2026, 11:57
18.05.2026, 14:48
SDA
Aussenamtssprecher Ismail Baghai sagte vor Reportern, der Iran habe am Sonntag über den Vermittler Pakistan seine Standpunkte übermittelt. Über deren Inhalte ist noch nichts bekannt.
Zuvor hätten die USA Antworten auf Irans vorangegangenen Vorschlag übermittelt, sagte Baghai weiter. US-Präsident Donald Trump hatte diesen öffentlich als «dämlichen Vorschlag» abgetan.
Am Sonntag hatte die iranische Nachrichtenagentur Fars über den jüngsten US-Vorschlag berichtet. Daran wurde deutlich, dass beide Kriegsparteien bislang nicht wesentlich von ihren Forderungen abrücken. So sollen die USA zuletzt wieder klargemacht haben, die Kampfhandlungen nur langfristig einzustellen, wenn es bestimmte Verhandlungsergebnisse gibt. Für den Iran ist die Einstellung der Kampfhandlungen – insbesondere auch Israels Offensive im Libanon – eine Vorbedingung für weitere Verhandlungen.
Weit auseinander liegen die Parteien zudem vornehmlich bei Fragen rund um Irans Atomprogramm. Laut Fars enthalte der letzte US-Vorschlag die Forderung, der Iran müsse 400 Kilogramm hochangereichertes Uran an die USA übergeben. Das Land könne jedoch eine Nuklearanlage weiterbetreiben.
Der Iran will derzeit nicht über das Atomprogramm verhandeln. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben des Berichts von Fars nicht.
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Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
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