US-Präsident Donald Trump. Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
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Der Iran hat Darstellungen von US-Präsident Donald Trump über den Zustand der iranischen Marine und Luftstreitkräfte scharf zurückgewiesen. «Die USA behaupten, die iranische Marine sei zerstört (...) Dann sei die Frage erlaubt, warum die Strasse von Hormus immer noch geschlossen ist und kein Tanker sie durchqueren kann», sagte Mohammed Akbarsadeh, stellvertretender Kommandeur der Marine der Revolutionsgarden laut der Nachrichtenagentur IRNA.
Keystone-SDA
13.03.2026, 18:17
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Trump hatte zuvor auf seiner Plattform Truth Social geschrieben, die iranische Marine sei verschwunden, die Luftwaffe existiere nicht mehr, Raketen, Drohnen und alles andere werde vernichtet. «Erneut die Frage: wieso treffen Irans Raketen und Drohnen dann in regelmässigen Abständen ihre vorgesehenen Ziele», hielt Akbarsadeh entgegen.
Der iranische Machtapparat hat sich bislang als widerstandsfähig erwiesen und schlägt immer wieder zurück, was den USA und ihren Verbündeten sowie der Weltwirtschaft zunehmend zusetzt. Die iranischen Revolutionsgarden halten etwa an einer Blockade der für den Öltransport wichtigen Strasse von Hormus fest, einer Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman. Der Schiffsverkehr ist nahezu zum Erliegen gekommen. Die etwa 55 Kilometer breite Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman gilt als eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Ölexport.
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O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
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Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
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