ARCHIV – Sicherheitsbeamte eskortieren den pakistanischen Innenminister Mohsin Naqvi (Mitte), der zu einem Gespräch mit den Medien über die aktuelle Situation zu den Zusammenstössen auf dem D-Chowk-Platz in der Nähe der Roten Zone eintrifft. Foto: W.K. Yousufzai/AP/dpa (Archivbild)
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Irans Regierung rechnet inmitten militärischer Spannungen mit neuen Angriffen.
Keystone-SDA
20.05.2026, 22:59
SDA
«Die offenen und verdeckten Bewegungen des Feindes zeigen, dass er eine neue Runde des Krieges anstrebt», sagte Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf in einer Audiobotschaft, die iranische Medien verbreiteten. Die Streitkräfte hätten die Waffenruhe bestmöglich genutzt, um ihre Fähigkeiten wiederaufzubauen, erklärte er.
Unterdessen ist Pakistans Innenminister Mohsin Naqvi zum zweiten Mal in dieser Woche für Gespräche mit iranischen Regierungsvertretern in Teheran. Dort traf er zunächst seinen Amtskollegen Eskandar Momeni, wie der staatliche Rundfunk berichtete. Naqvi war bereits zu Beginn der Woche im Iran. Dabei traf er sich unter anderem mit Ghalibaf und Aussenminister Abbas Araghtschi, die Irans Verhandlungen mit den USA führen.
Innenminister Naqvi gilt als enger Vertrauter des pakistanischen Militärführers Asim Munir, der gute Kontakte zu US-Präsident Donald Trump pflegen soll. Ende Februar hatten die USA und Israel einen Krieg gegen den Iran begonnen. Seit Anfang April gilt eine Waffenruhe. Danach kam es zu Verhandlungen. Pakistan hatte in den vergangenen Wochen intensiv vermittelt.
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O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
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Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
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