PolitikIsrael tötet Nummer zwei der Hamas-Kommandeure im Gazastreifen
SDA
13.12.2025 - 19:41
dpatopbilder - Der Palästinenser Mohammed al-Jabri, 58, wärmt sich neben dem Feuer, während er auf den Trümmern eines Gebäudes sitzt, das während der israelischen Luft- und Bodenoperationen im Viertel Sheikh Radwan zerstört wurden. Foto: Abdel Kareem Hana/AP/dpa
Keystone
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben den hochrangigen Hamas-Kommandeur Raed Saad im Gazastreifen getötet. Saad soll ein Drahtzieher des Terrorangriffs vom 7. Oktober 2023 im Süden Israels gewesen sein, bei dem rund 1.200 Menschen getötet und mehr als 250 weitere in den Gazastreifen verschleppt wurden.
Keystone-SDA
13.12.2025, 19:41
SDA
Nach Angaben der israelischen Armee arbeitete Saad in den vergangenen Monaten daran, die militärischen Fähigkeiten der Hamas sowie deren Waffenproduktion wiederherzustellen. Er galt als einer der letzten verbliebenen hochrangigen Hamas-Kommandeure im Gazastreifen.
Die «Times of Israel» berichtete, dass Saad hinter Izz al-Din al-Haddad, dem Kommandeur der Kassam-Brigaden, die Nummer zwei im militärischen Arm der Hamas gewesen sei. Er habe mehrere Attentatsversuche überlebt. Saad soll Berichten zufolge 53 Jahre alt gewesen sein.
Laut der israelischen Armee war Saad für den Tod vieler Soldaten durch Sprengkörper verantwortlich. Diese seien während des Krieges vom Hauptquartier für Waffenproduktion hergestellt worden.
In den vergangenen Wochen habe die Hamas wiederholt versucht, Terroranschläge gegen israelische Soldaten zu verüben, hiess es weiter. Dies sei ein eklatanter Verstoss gegen das Abkommen über eine Waffenruhe.
Palästinensische Medien berichteten, dass es bei dem Drohnenangriff auf ein Auto in der Stadt Gaza insgesamt vier Todesopfer gegeben habe.
Zum Zeitpunkt des Angriffs hielt sich Saad in einem Gebiet auf, das gemäss einer Waffenruhe-Vereinbarung von der Hamas kontrolliert wird. Der gewöhnlich gut informierte Journalist Barak Ravid schrieb unter Berufung auf israelische Offizielle, dass die Regierung von US-Präsident Donald Trump nicht vorab über den Angriff informiert worden sei.
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