PolitikIsrael und Hisbollah greifen einander weiter an
SDA
12.5.2026 - 19:17
Rauchschwaden sind nach einem israelischen Luftangriff auf das südlibanesische Dorf Arnoun zu sehen. Foto: --/dpa
Keystone
Trotz Waffenruhe tritt im Konflikt zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz erneut Gewalt auf. Das Gesundheitsministerium in Beirut teilte mit, es seien zwei Sanitäter bei einem israelischen Angriff am Nachmittag im Südlibanon getötet worden. Eine weitere Sanitäterin sei zudem verletzt worden.
Keystone-SDA
12.05.2026, 19:17
SDA
Israels Armee sagte auf Anfrage, sie gehe den Vorwürfen nach. In der Vergangenheit beschuldigte das israelische Militär die vom Iran unterstützten Hisbollah, Krankenwagen und medizinische Teams als Tarnung zu missbrauchen, um Waffen und Kämpfer zu transportieren. Alle Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.
Hisbollah feuert Drohnen ab
Die israelische Armee meldete am Abend unterdes Drohnenangriffe der Hisbollah. Mehrere Drohnen wurden den Angaben zufolge abgefangen, ehe sie nach Israel drangen. Die libanesische Miliz habe zudem mehrfach Geschosse, darunter mit Sprengstoff beladene Drohnen, Richtung israelischer Soldaten im Südlibanon gefeuert, teilte Israels Militär weiter mit. Mit Sprengstoff beladene Drohnen der libanesischen Miliz seien zudem auf israelischem Gebiet nahe der Grenze zum Nachbarland Libanon detoniert. Es habe keine Verletzten gegeben. In einigen Orten in Nordisrael heulten wegen der Vorfälle teils mehrfach die Warnsirenen.
Die aktuelle Waffenruhe-Vereinbarung erlaubt Israel Verteidigungsmassnahmen gegen geplante, unmittelbar bevorstehende oder andauernde Angriffe, untersagt jedoch offensive Operationen auf libanesischem Territorium. Israel und die Hisbollah werfen sich gegenseitig vor, gegen die Waffenruhe zu verstossen. Die libanesische Regierung ist keine Kriegspartei in dem Konflikt.
Das israelische Militär kontrolliert derzeit laut Angaben des libanesischen Ministerpräsidenten, Nawaf Salam, 68 Orte im Südlibanon.
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
11.06.2026
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
15.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan