PolitikIsrael und USA halten gemeinsam Marinemanöver ab
SDA
2.2.2026 - 17:54
ARCHIV - Eine Saar-6-Korvette, ein Kriegsschiff der neuesten Generation, das Israel angesichts der Bedrohung durch die jemenitischen Houthi-Rebellen für sein Seeverteidigungssystem einsetzt, liegt in den Gewässern vor Eilat. Foto: Ohad Zwigenberg/AP/dpa
Keystone
Seestreitkräfte der USA und Israels haben im Roten Meer eine gemeinsame Übung abgehalten. Die Armeen beider Länder beschrieben das Manöver als Routine. Die Ankunft eines beteiligten US-Zerstörers in der israelischen Hafenstadt Eilat erfolgte allerdings vor dem Hintergrund regionaler Spannungen.
Keystone-SDA
02.02.2026, 17:54
SDA
Drohungen zwischen Trump und dem Iran
US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Staatsführung mehrfach mit Militärschlägen gedroht, auch wegen des brutalen Vorgehens staatlicher Repressionskräfte gegen Demonstranten bei den jüngsten Massenprotesten. Dabei sollen Tausende, wenn nicht sogar Zehntausende Menschen getötet worden sein. Der Iran hat mit Gegenschlägen gegen Israel und die USA gedroht. Inzwischen ist allerdings die Rede von möglichen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran.
Ausbau der US-Militärpräsenz in der Region
Das US-Militär hat seine Präsenz in der Region seit Anfang Januar deutlich ausgebaut, etwa mit dem Flugzeugträger «USS Abraham Lincoln» und dessen Begleitschiffen.
Die israelische Armee teilte mit, die Ankunft des US-Lenkwaffenzerstörers «USS Delbert D. Black» in Eilat unterstreiche «die enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Marinen sowie den jeweiligen Streitkräften». Auf israelischer Seite war die Korvette «INS Eilat» an der Übung beteiligt, die bereits am Sonntag abgehalten wurde.
Der US-Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse, der den israelischen Hafen inzwischen wieder verlassen hat, ist unter anderem für Luft-, See- und U-Boot-Abwehr sowie Präzisionsangriffe auf Landziele ausgestattet.
Umstrittenes Atomwaffenprogramm: USA und Iran verhandeln erneut
USA und Iran wollen verhandeln: Für Freitag sind neue Gespräche der beiden Staaten im Oman geplant. Für die USA sollen der Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, teilnehmen. Unklar bleibt die Tagesordnung.
Der Iran möchte laut Aussenminister Abbas Araghtschi nur über sein Atomprogramm und eine mögliche Lockerung von Sanktionen sprechen. Die USA drängen hingegen darauf, dass auch Irans Raketenprogramm sowie die Unterstützung von Irans Verbündeten Themen sein müssten.
06.02.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
Tödliche Schüsse in Minneapolis schüren Zorn auf Trump
Tödliche Schüsse bei einem Einsatz von ICE-Beamten in Minneapolis lassen die Wut auf Präsident Donald Trump und das Vorgehen seiner Regierung gegen ihre eigenen Landsleute hochkochen.
25.01.2026
Umstrittenes Atomwaffenprogramm: USA und Iran verhandeln erneut
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Tödliche Schüsse in Minneapolis schüren Zorn auf Trump