LibyenItalienisch-schweizerische MSC investiert in Hafen von Misrata
SDA
18.1.2026 - 21:36
Der italienische Aussenminister Antonio Tajani (rechts) mit dem libyschen Ministerpräsidenten Abdul Hamid Dbeibeh währen der Unterzeichnung des strategischen Partnerschaftsabkommens für die Modernisierung des Hafens von Misrata.
Keystone
Die italienisch-schweizerische Reederei MSC investiert in die Modernisierung des Hafens von Misrata in Libyen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Sonntag unterzeichnet.
Keystone-SDA
18.01.2026, 21:36
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Gemäss einer Medienmitteilung der Freizonenbehörde von Misrata (MFZ) sieht das Partnerschaftsabkommen Investitionen von 2,7 Milliarden Dollar in die Modernisierung und den Ausbau des grossen Hafens im Westen Libyens vor.
Der Hafen von Misrata ist der wichtigste nicht-erdölbasierte Terminal des Landes und wickelt rund 60 bis 65 Prozent des Containerverkehrs ab. Ziel sei es, die Umschlagkapazität des Hafens auf vier Millionen Container pro Jahr zu erhöhen.
Laut Angaben des Büros des libyschen Premierministers sollen 8400 direkte und 62'000 indirekte Arbeitsplätze geschaffen werden. Die jährlichen Betriebseinnahmen sollen dereinst 600 Millionen Dollar betragen.
Erstes öffentlich-privates Infrastrukturprojekt
Die Vereinbarung wurde in Misrata in Anwesenheit des libyschen Premierministers Abdelhamid Dbeibah, seines Dbeibah, seines katarischen Amtskollegen Mohammed bin Abdulrahman Al Thani und des italienischen Vize-Premierministers Antonio Tajani unterzeichnet.
Die MFZ beaufsichtigt «die erste und grösste Freizone des Landes», die im Jahr 2000 auf einer Fläche von 2576 Hektaren geschaffen wurde und auf bis zu 20'000 Hektaren erweitert werden kann. An dem Modernisierungsprojekt beteiligt sind neben der MFZ der katarische Fonds Maha Capital Partners sowie der Hafenbetreiber Terminal Investment Limited (TIL) des Schifffahrtsriesen MSC.
Es handle sich um das erste grosse öffentlich-private Infrastrukturprojekt ausserhalb des Energiesektors in Libyen. Ziel sei es, «den Hafen von Misrata in eine moderne, leistungsfähige und kapazitätsstarke Infrastruktur zu verwandeln, teilten die beteiligten Unternehmen in einer gemeinsamen Erklärung mit.
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