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Jetzt meldenEine Cessna erfasst am Samstag bei Zell am See den Gleitschirm von Sabrina T.. Videoaufnahmen zeigen den dramatischen Moment. Nun äusserte sie sich zum Vorfall und wehrt sich gegen Kritik.
Am Samstag ist die Paragliderin Sabrina T. von einer Cessna gerammt worden. Videoaufnahmen zeigen, wie das Kleinflugzeug nur knapp über ihren Kopf hinwegschiesst und dabei den Gleitschirm zerreisst. Die 44-jährige Österreicherin reagiert geistesgegenwärtig, löst sofort den Rettungsschirm aus und kann sicher landen. Sie bleibt unverletzt. Die Aufnahmen veröffentlichte sie selbst auf Instagram.
Am Sonntagabend meldete sich Sabrina T. erneut zu dem Vorfall. Sie habe zwar damit gerechnet, dass das Video mehr Aufmerksamkeit erregen würde als ihre bisherigen Beiträge, aber nicht in diesem Ausmass.
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Sie bedankte sich beim Hersteller ihres Rettungsschirms sowie für die zahlreichen unterstützenden Nachrichten, die sie in den vergangenen Stunden erhalten hatte. Auch der Paragleit-Community in Zell am See sprach sie ihren Dank aus.
Doch sie rechnet auch mit den weniger schönen Kommentaren ab und schreibt: «Ich war nirgends, wo ich nicht sein durfte», stellt sie klar. Sie betont, dass sie sich regelkonform im Thermikgebiet bewegte.
Sie kreiste in der Thermik und stellte klar: «nein, als Paragleiter kannst du einem Kleinflugzeug nicht ausweichen». Grundsätzlich gilt in solchen Situationen: Motorisierte Luftfahrzeuge sind ausweichpflichtig, zudem haben kreisende Fluggeräte Vorrang.
Sie schreibt zudem, dass sie wisse, wer der Pilot sei, und dass auch er sicher gelandet ist. «Es wird ganz offiziell, ohne Drama seinen ordentlichen Rechtsweg gehen.»
Und weiter: «An die Lästerer und diejenigen, die mitreden, obwohl sie keine Ahnung haben und entweder den Flugzeugpiloten oder mich schlechtreden: Hoffentlich habt ihr nie an einem Unfall Schuld oder Unschuld und müsst dann eure Kommentare dazu lesen.»
Das Gebiet rund um Zell am See gilt als stark frequentierter Luftraum, in dem Paragleiter, Segel- und Motorflugzeuge parallel unterwegs sind. Gerade diese Dichte erhöht die Komplexität und die Fehleranfälligkeit. «Unfälle lassen sich dennoch nicht ausschliessen», schreibt die Paragliderin. Ihr Fazit: Es braucht mehr Aufmerksamkeit von allen Beteiligten.