ARCHIV - Neuartige Langstrecken-Raketen-Drohnen vom Typ Peklo (Hölle) werden während der Übergabe der ersten Charge an die Verteidigungskräfte am Tag der Streitkräfte der Ukraine ausgestellt. Foto: ---/ukrin/dpa/Archivbild
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Die Ukraine hat ihre Rüstungsproduktion im vergangenen Jahr trotz ständiger russischer Drohnen- und Raketenangriffe nach eigenen Angaben massiv ausgebaut. «Insbesondere wurden etwa 2,5 Millionen Mörser- und Artilleriegeschosse und die gleiche Menge an Munition für Drohnen hergestellt», erklärte der für Rüstung zuständige Minister, Herman Smetanin. Bestehende Produkte seien verbessert worden und neue hinzugekommen. Im Vergleich zu 2023 habe sich die Rüstungsproduktion insgesamt versechsfacht, behauptete Smetanin – nannte aber keine konkrete Zahlen, um dies zu belegen.
Keystone-SDA
16.01.2025, 18:53
SDA
Ziel sei es, im laufenden Jahr 3.000 Raketen und 30.000 weitreichende Drohnen zu produzieren, so Smetanin. Etwa ein Drittel der vom Militär eingesetzten Waffen stamme bereits aus einheimischer Produktion. Das hatte zuvor auch bereits Präsident Wolodymyr Selenskyj gesagt.
Die Ukraine wehrt sich seit fast drei Jahren mit westlicher Militärhilfe gegen eine russische Invasion. Selenskyj zufolge stammen derzeit fast 40 Prozent der eingesetzten Waffen aus den USA, weitere knapp 30 Prozent aus europäischen Staaten. Auch Russland hat seine Rüstungsproduktion infolge des Kriegs massiv ausgeweitet.
Der Iran will verhandeln: Angesichts der Massenproteste im Iran gegen die autoritäre Staatsführung erhöht Donald Trump den Druck auf die Islamische Republik. Zwar stellt der US-Präsident auch ein Treffen mit Vertretern des Irans in Aussicht – angesichts dessen, was im Land passiere, müssten die USA allerdings vielleicht auch vorher handeln, warnt Trump mit Blick auf die andauernden Proteste. Worüber der Iran mit den USA Gespräche führen möchte, führt er nicht aus.
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