«Sarah's Trust»Kinder-Stiftung von Ex-Royal Sarah Ferguson muss nach Epstein-Enthüllungen schliessen
dpa
3.2.2026 - 20:16
Sarah Ferguson auf einem Foto aus den Epstein-Akten.
US-Justizministerium
Die Stiftung von Sarah Ferguson stellt ihren Betrieb ein. Die Entscheidung kommt nur wenige Tage, nachdem der Name der Ex-Frau des ehemaligen Prinzen Andrew wieder in den Epstein-Akten auftaucht.
Wenige Tage nach der Veröffentlichung weiterer Epstein-Akten hat die Stiftung der Ex-Frau des früheren britischen Prinzen Andrew, Sarah Ferguson, die Einstellung ihrer Tätigkeiten angekündigt. «Sarah's Trust» werde «auf absehbare Zeit» schliessen, sagte ein Sprecher britischen Medien. Die Entscheidung sei «seit einigen Monaten» diskutiert worden.
Die hierzulande auch als «Fergie» bekannte Ferguson taucht wie ihr früherer Ehemann prominent in den Akten über den 2019 in Haft gestorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein auf, berichtet die BBC.
Epstein files: photos appearing to show Andrew Mountbatten-Windsor kneeling on all fours over a female lying on the ground have been included in the latest batch of Epstein files released by the US Department of Justice.
Andrew hatte deshalb alle seine Ehren und Titel abgeben müssen und heisst nur noch Andrew Mountbatten-Windsor. Auch Ferguson verlor ihren Titel als Herzogin von York. Die Nennung in den Epstein-Akten allein ist kein Beweis für ein Fehlverhalten.
Der Bruder, den sie nie hatte
Die Verbindung von Ferguson zu Epstein ist bekannt. Sie hatte 2011 in einem Interview mit der Zeitung «Evening Standard» zugegeben, von Epstein 15'000 Pfund (derzeit knapp 16'000 Franken) angenommen zu haben und öffentlich bedauert, Kontakt zu Epstein gehabt zu haben.
‘You’re a legend’: Key revelations about Sarah Ferguson from Epstein files
«Fergie» soll sich einem Bericht der «Sun» zufolge aber dafür bei Epstein später per E-Mail «zutiefst» entschuldigt haben. Auch die Epstein-Akten legen nahe, dass die freundschaftliche Beziehung anhielt.
Die BBC berichtete, Ferguson habe Epstein als den Bruder beschrieben, den sie immer haben wollte. Und der «Telegraph» ergänzt, Fergie habe Epstein fünf Tage nach dessen ertser Haftentlassung besucht – zusammen mit ihren Töchtern Beatrice und Eugenie.
Organisationen stellen Zusammenarbeit ein
Der US-Amerikaner hatte bis Mitte 2009 eine mehrmonatige Haftstrafe wegen Anstiftung zur Prostitution abgesessen. Heute ist bekannt, dass Epstein über Jahre einen Missbrauchsring betrieben hatte, dem Dutzende Mädchen und Frauen zum Opfer fielen.
Zuvor hatten bereits andere Wohltätigkeitsorganisationen ihre Zusammenarbeit mit Ferguson eingestellt. In E-Mails, die Ferguson zugeordnet werden, wird Epstein unter anderem um finanziellen Rat gefragt. In einer weiteren E-Mail scheint Epstein zur Geburt eines Jungen gratuliert zu werden.
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