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Die Kundgebung des Klimastreiks vom Freitag richtete sich gegen die Zuwanderungsinitiative der SVP.
Keystone
«Unser Problem sitzt im Privatjet»: Nach einem Aufruf der Bewegung Klimastreik haben in Bern über 2000 Menschen gegen die Zuwanderungsinitiative der SVP demonstriert.
Mehr als 2000 Menschen haben am Freitagabend in Bern für Klimagerechtigkeit und gegen die Zuwanderungsinitiative der SVP demonstriert. Sie folgten einem Aufruf der Bewegung Klimastreik Bern. Menschen unter 25 Jahren waren in der Mehrzahl.
Auf mitgeführten Transparenten waren Slogans zu lesen wie «CO2 statt Menschen deckeln» und «Unser Problem sitzt nicht im Schlauchboot, sondern im Privatjet».
Der Klimastreik warf der SVP in seinem Aufruf vor, sie betreibe mit ihrer 10-Millionen-Schweiz-Initiative ein Ablenkungsmanöver. Mit ihrer Initiative gebe sie vor, sich gegen überfüllte Züge, zu hohe Mieten und für Umweltschutz einzusetzen.
Gleichzeitig sei es die SVP, die beim öffentlichen Verkehr, im Sozialwesen und beim Klimaschutz sparen wolle. Statt Abschottung brauche es mehr Geld für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und für eine nachhaltige Energiewende.
Das Schweizer Stimmvolk entscheidet am 14. Juni über die Zuwanderungsinitiative.