Uber-Eskalation in Köln Mann (20) verwechselt Auto und wird zu Tode geprügelt

Sven Ziegler

5.2.2026

Der Mann wurde zu Tode geprügelt. (Symbolbild)
Der Mann wurde zu Tode geprügelt. (Symbolbild)
KEYSTONE

Er wollte nur nach Hause – doch eine Verwechslung an der Strasse eskalierte. In Köln ist ein 20-Jähriger nach einem Streit um ein vermeintliches Uber-Auto gestorben. Der mutmassliche Täter: der Ehemann der Autofahrerin.

Agence France-Presse

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  • In Köln hielt ein 20-Jähriger ein anhaltendes Auto für sein bestelltes Uber – danach kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung.
  • Der 25-jährige Ehemann der Fahrerin soll den jungen Mann so heftig geschlagen haben, dass dieser stürzte und schwere Kopfverletzungen erlitt.
  • Der 20-Jährige starb einen Tag später; Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln, eine Mordkommission ist eingesetzt.

Ein Missverständnis auf offener Strasse hat in Köln tödliche Folgen gehabt. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft Köln mitteilen, verwechselte ein 20-Jähriger in der Nacht auf Sonntag ein anhaltendes Auto mit dem von ihm bestellten Uber. Es kam zum Streit – und laut den Ermittlern zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit dem 25-jährigen Ehemann der Fahrerin.

Der Mann soll den 20-Jährigen so heftig geschlagen haben, dass dieser zu Boden ging und schwere Kopfverletzungen erlitt. Der Vorfall passierte gegen 1.45 Uhr im Kölner Stadtteil Longerich. Der 20-Jährige war nach Angaben der Behörden mit seiner Freundin und seinem Vater auf dem Heimweg von einer Feier. Am Montag erlag er seinen Verletzungen.

Die Ermittlungen laufen: Eine Mordkommission ist eingesetzt, Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen den genauen Ablauf und die strafrechtliche Einordnung. Weitere Details zu Tatablauf und möglichem Motiv nannten die Behörden zunächst nicht.