RusslandKreml bestätigt nächste Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi
SDA
2.2.2026 - 15:48
ARCHIV - Der Spasski-Turm des Kreml (r) und die Kremlmauer auf dem Roten Platz erstrahlen in der Nachmittagssonne hinter einem aufgeschütteten Berg von Schnee. Foto: Ulf Mauder/dpa
Keystone
Der Kreml hat die nächste Gesprächsrunde mit der Ukraine und den USA über ein mögliches Kriegsende für Mitte dieser Woche bestätigt.
Keystone-SDA
02.02.2026, 15:48
SDA
Eigentlich sei das Treffen in den Vereinigten Arabischen Emiraten für Sonntag geplant gewesen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge.
Es seien aber zusätzliche Terminabsprachen der drei Delegationen nötig gewesen. «Nun findet die zweite Runde am Mittwoch und Donnerstag in Abu Dhabi statt», sagte er demnach. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Tage 4. und 5. Februar als neuen Termin genannt.
Peskow: Teilwaffenruhe galt nur bis Sonntag
Mitte Januar hatten ukrainische und russische Unterhändler in Abu Dhabi erstmals nach längerer Pause wieder direkt verhandelt; die USA sassen als Vermittler am Tisch. Peskow sagte, es sei dem nichts hinzuzufügen, dass der verkündete Angriffsstopp auf ukrainische Energieanlagen nur bis Sonntag gegolten habe.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schrieb zwar von neuen russischen Angriffen auf Energieanlagen in front- und grenznahen Gemeinden. Allerdings stellte er fest: «Es gab keine gezielten Schläge russischer Raketen oder Kampfdrohnen auf die Energieinfrastruktur». Das Energieministerium in Kiew hatte jedoch zuvor mitgeteilt, dass es aufgrund russischer Angriffe zu Stromausfällen in den Gebieten Charkiw, Sumy, Dnipropetrowsk und auch in der zentralukrainischen Region Tscherkassy gekommen sei.
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USA und Iran wollen verhandeln: Für Freitag sind neue Gespräche der beiden Staaten im Oman geplant. Für die USA sollen der Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, teilnehmen. Unklar bleibt die Tagesordnung.
Der Iran möchte laut Aussenminister Abbas Araghtschi nur über sein Atomprogramm und eine mögliche Lockerung von Sanktionen sprechen. Die USA drängen hingegen darauf, dass auch Irans Raketenprogramm sowie die Unterstützung von Irans Verbündeten Themen sein müssten.
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