ARCHIV - Der russische Präsident Wladimir Putin und Kreml-Sprecher Dmitri Peskow verlassen jährliche Pressekonferenz und Bürgerfragestunde am Gostinny Dvor. Foto: Mikhail Metzel/Pool Sputnik Kremlin/dpa
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Ein Frieden in der Ukraine rückt nach Angaben aus dem Kreml näher.
Keystone-SDA
29.12.2025, 14:39
SDA
Moskau stimme mit der Einschätzung von US-Präsident Donald Trump überein, dass die Konfliktparteien sich einer Lösung angenähert hätten und die Verhandlungen sich in der finalen Phase befänden, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Nachrichtenagenturen zufolge. Dabei präzisierte er allerdings nicht, welche der Varianten eines Friedensplans Moskau derzeit mit Washington erörtere.
Der ursprünglich aus 28 Punkten bestehende Entwurf wurde nach Einwänden der Europäer und Ukrainer auf 20 Punkte verkürzt. Trump hatte vor dem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auch Kremlchef Wladimir Putin angerufen. Ein weiteres Telefonat werde «in allernächster Zeit» folgen, sagte Peskow nun, ohne konkret zu werden.
Peskows Aussagen deuten kein Einlenken von russischer Seite aus an. «Russland denkt über die Beendigung des militärischen Konflikts im Hinblick auf das Erreichen seiner Ziele nach», stellte der Kremlsprecher einmal mehr klar, dass Moskau nicht von seinen Zielen abrücken werde.
Selenskyjs Forderung nach einem russischen Plan B beantwortete Peskow mit einer Drohung, indem er darauf hinwies, dass es die Ukraine sei, die weiter Territorien verliere. «Und morgen wird sich die Lage von der Situation unterscheiden, die heute herrscht», deutete er eine Verschärfung eigener Forderungen an, sollte die Ukraine nicht schnell einlenken.
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