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Bei dem Unfall starben mehrere Menschen.
X / localTeamIT
Eine 16-jährige Schülerin ist am Lago Maggiore von einem Auto erfasst und getötet worden. Vier weitere Jugendliche wurden verletzt, darunter ihre Schwester. Gegen den 31-jährigen Fahrer wird nun wegen fahrlässiger Tötung im Strassenverkehr ermittelt.
Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Lago Maggiore eine Familie und eine ganze Schule erschüttert. Die 16-jährige Sara wurde am Sonntag in Maccagno von einem Auto erfasst und tödlich verletzt. Vier weitere Jugendliche kamen ins Spital.
Die Jugendlichen waren auf dem Weg zum See, als eine Fiat Panda sie erfasste. Nach bisherigen Erkenntnissen verlor das Fahrzeug in einer Kurve die Kontrolle und prallte in die Gruppe. Für Sara kam jede Hilfe zu spät.
Die Staatsanwaltschaft von Varese hat eine Untersuchung wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung im Strassenverkehr eröffnet. Im Fokus steht der 31-jährige Fahrer des Autos aus der Region Luino. Die Ermittler warten auf die Resultate von Alkohol- und Drogentests. Zudem wurde das Fahrzeug sichergestellt. Ein Gutachten soll den Unfallhergang klären.
Unter den Verletzten befindet sich auch Saras 20-jährige Schwester. Sie liegt laut italienischen Medien weiterhin mit schweren Verletzungen in einem Spital in Monza. Eine weitere junge Frau wird in Varese behandelt, ihr Zustand gilt als stabil. Die beiden anderen Verletzten sollen keine schweren Verletzungen erlitten haben.
Besonders bewegt viele Menschen die Reaktion des Vaters. Als er zum Unfallort gerufen wurde, war der Leichnam seiner Tochter bereits von Rettungskräften abgedeckt worden. Laut Berichten italienischer Medien legte sich der Mann neben seine tote Tochter auf den Asphalt und blieb dort minutenlang regungslos liegen. Das Bild wurde in Italien zum Symbol der Tragödie.
Sara hätte am 19. Juni ihren 17. Geburtstag gefeiert. Sie besuchte eine Schule mit Schwerpunkt Gesundheit und Soziales in Varese und engagierte sich in ihrer Freizeit für Kinder und Jugendliche. Ihr Berufswunsch war Psychologin. Lehrpersonen und Freunde beschreiben sie als hilfsbereiten und engagierten Menschen.
Die Nachricht von ihrem Tod überschattete auch den letzten Schultag vor den Sommerferien. Statt Feierlaune herrschte an der Schule Trauer. Die Schulleiterin schrieb an die Schülerinnen und Schüler, der Tag hätte ein Fest werden sollen und sei nun zu einem Tag der Trauer geworden.