Lukaschenko bietet Migranten an der Grenze Unterstützung an

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26.11.2021

Irakische Migranten kommen am frühen Freitag, 26. November 2021, am Flughafen in Irbil, Irak, an. 170 irakische Staatsangehörige kehrten am Freitag aus Weißrussland in ihre Heimat zurück, nachdem es an der polnischen Ostgrenze zu Spannungen gekommen war und Tausende von Migranten in einem kalten und feuchten Wald festsaßen. (AP Photo/Hussein Ibrahim) Foto: Hussein Ibrahim/AP/dpa
Irakische Migranten kommen am frühen Freitag, 26. November 2021, am Flughafen in Irbil, Irak, an. 170 irakische Staatsangehörige kehrten am Freitag aus Weissrussland in ihre Heimat zurück, nachdem es an der polnischen Ostgrenze zu Spannungen gekommen war und Tausende von Migranten in einem kalten und feuchten Wald festsassen. 
Bild: Hussein Ibrahim/AP/dpa

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat Migranten an der Grenze zu Polen Hilfe zugesagt. Wer dort bleiben wolle, bekomme Essen und warme Kleidung, sagte Lukaschenko am Freitag bei einem Besuch in einer Lagerhalle in Brusgi, in der Migranten untergebracht wurden.

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26.11.2021

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat Migranten an der Grenze zu Polen Hilfe zugesagt. Wer dort bleiben wolle, bekomme Essen und warme Kleidung, sagte Lukaschenko am Freitag bei einem Besuch in einer Lagerhalle in Brusgi, in der Migranten untergebracht wurden. Er betrachte es als seine Aufgabe, Menschen in Schwierigkeiten zu helfen, und werde das tun, auch wenn Polen und Litauer oder andere es nicht gerne sähen. «Wir werden mit Ihnen zusammen an Ihrem Traum arbeiten.»

Diktator schürt falsche Hoffnungen

Die EU wirft Lukaschenko vor, Migranten ins Land gelockt und an die Grenze zu Polen gebracht zu haben, um die Staatengemeinschaft unter Druck zu setzen. Er behauptete am Freitag erneut, dass Deutschland bereit sei, 2000 der Migranten aus Belarus aufzunehmen. Regierungssprecher Steffen Seibert wies das zurück.

Örtliche Medien zeigten, wie Lukaschenko das Lager in Brusgi besichtigte. Die russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti berichtete, die Menge habe bei Lukaschenkos Ankunft geklatscht. «Keinesfalls werden wir Sie festnehmen, Ihnen die Hände fesseln oder Sie in Flugzeuge laden und nach Hause schicken, wenn Sie das nicht wollen» sagte Lukaschenko. Am Freitag kehrten 170 Menschen von Belarus aus freiwillig in ihre Heimat, die Kurdenprovinz im Norden des Iraks, zurück.