PolitikMassenproteste im Iran – Trump stellt Hilfe in Aussicht
SDA
10.1.2026 - 23:54
US-Präsident Donald Trump trägt ein Geschenk, das er «Happy Trump»-Anstecknadel nennt, während eines Treffens mit Ölmanagern im East Room des Weißen Hauses. Foto: Alex Brandon/AP/dpa
Keystone
US-Präsident Donald Trump hat angesichts von Massenprotesten im Iran die Hilfe der USA in Aussicht gestellt. «Der Iran strebt nach FREIHEIT, vielleicht wie nie zuvor. Die USA sind bereit zu helfen!!!», schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.
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10.01.2026, 23:54
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Zudem teilte er dort einen Post, den der republikanische US-Senator Lindsey Graham auf X veröffentlicht hatte. Darin warnte Graham die iranische Staatsführung, dass ihre Brutalität gegenüber dem iranischen Volk nicht ohne Konsequenzen bleiben werde.
In einem weiteren Post schrieb der US-Senator zudem an das iranische Volk gerichtet: «Euer langer Alptraum geht bald zu Ende.» Trump und allen, die die Freiheit liebten, sei ihr Mut und ihre Entschlossenheit, ihre Unterdrückung zu beenden, aufgefallen. Allen, die im Iran Opfer brächten, möge Gott beistehen, schrieb Graham weiter. «Hilfe ist unterwegs.» Was er damit genau meinte, erläuterte er nicht.
Trump hatte die Staatsführung bereits zuvor vor der Tötung von Demonstranten gewarnt. «Ich habe ihnen mitgeteilt, dass wir sie hart bestrafen werden, falls sie anfangen, Menschen zu töten, was sie während ihrer Unruhen, die ja häufig vorkommen, gerne tun», sagte er in einer am Donnerstag veröffentlichten Folge des Podcasts «The Hugh Hewitt Show». Die US-Regierung verfolge die Situation aufmerksam.
Auch davor hatte Trump schon betont, dass die USA zu Hilfe kommen würden, sollte der Iran friedliche Demonstranten töten. Der neue Post von Trump hebt sich insofern davon ab, als dass er die Hilfe nicht explizit in Zusammenhang mit Gewalt gegen Demonstranten setzt.
Bericht: Erste US-Gespräche über möglichen Angriff
Das «Wall Street Journal» berichtete unterdessen unter Berufung auf US-Beamte, dass Beamte der Regierung Trumps erste Gespräche darüber geführt hätten, wie ein Angriff auf den Iran durchgeführt werden könnte, falls das für notwendig erachtet werde, um Trumps Drohungen umzusetzen. Dabei sind demnach auch Optionen für mögliche Ziele diskutiert worden, etwa ein grossangelegter Luftangriff auf mehrere Militärziele im Iran. Nach Informationen der Zeitung gibt es aber noch keinen Konsens über das Vorgehen der USA. Auch seien noch keine militärische Ausrüstung und Personal in Vorbereitung auf einen Angriff verlegt worden, hiess es.
Der Iran will verhandeln: Angesichts der Massenproteste im Iran gegen die autoritäre Staatsführung erhöht Donald Trump den Druck auf die Islamische Republik. Zwar stellt der US-Präsident auch ein Treffen mit Vertretern des Irans in Aussicht – angesichts dessen, was im Land passiere, müssten die USA allerdings vielleicht auch vorher handeln, warnt Trump mit Blick auf die andauernden Proteste. Worüber der Iran mit den USA Gespräche führen möchte, führt er nicht aus.
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