TürkeiMehr als 100 Festnahmen wegen Demonstrationen in Istanbul
SDA
26.3.2025 - 16:43
dpatopbilder - Eine Demonstrantin leistet während des Einsatzes von Wasserwerfern Widerstand. Zahlreiche Demonstranten der Proteste, die nach der Verhaftung des Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem Imamoglu (CHP), begonnen hatten, sind verhaftet worden. Foto: Tunahan Turhan/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa
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In Istanbul sind erneut dutzende Menschen wegen der Teilnahme an Demonstrationen gegen die Absetzung des Bürgermeisters festgenommen worden.
Keystone-SDA
26.03.2025, 16:43
SDA
Teams der Abteilung für Terrorismusbekämpfung der Istanbuler Polizei hätten in Hausrazzien 106 Personen festgenommen, schrieb die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Am Dienstag hatte das Innenministerium von mehr als 1400 Festnahmen seit Beginn der Proteste in der Türkei geschrieben.
Ihnen werde Verstoss gegen das Versammlungsverbot vorgeworfen. Die Demonstrationen sind in Istanbul und anderen Städten untersagt.
Die Festnahme und anschliessende Inhaftierung des mittlerweile abgesetzten Istanbuler Bürgermeisters Ekrem Imamoglu hat die Proteste vor einer Woche ausgelöst. Der beliebte Oppositionspolitiker gilt als aussichtsreicher Herausforderer Erdogans bei einer künftigen Präsidentenwahl. Der grösstenteils friedliche Protest richtet sich immer deutlicher gegen die Regierung Erdogan. Diese sehen die Demonstranten als Strippenzieherin hinter der Absetzung. Justizminister Yilmaz Tunc hat dem vehement widersprochen.
G7-Gipfel: Zusätzlicher Druck und Sanktionen gegen Russland
Évian, 17.06.2026: Mehr Druck auf Russland – die USA und die anderen G7-Staaten wollen mehr Druck auf Russland ausüben und so ein Ende des Ukraine-Kriegs herbeiführen.
In einer Erklärung der Staats- und Regierungschefs vom Gipfeltreffen im französischen Évian heisst es, man werde die Sanktionen verschärfen, auch im Öl- und Gassektor. Ausserdem sollen mehr Waffen und Luftverteidigungssysteme geliefert werden.
Neben zusätzlichen Waffen versprechen die G7-Staaten der Ukraine in der Erklärung auch zusätzliche Unterstützung, um den kommenden Winter zu bewältigen.
Mit dem Ausbau der Unterstützung soll nach Angaben der G7 die neue Dynamik unterstützt werden, die in den vergangenen Monaten durch ukrainische Fortschritte an der Front entstanden ist.
18.06.2026
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
11.06.2026
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
15.01.2026
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