PolitikMehr als 60 Verletzte nach Angriff am Flughafen von Kuwait
SDA
3.6.2026 - 14:06
ARCHIV – Rauch steigt aus dem internationalen Flughafen von Kuwait nach einem Drohnenangriff auf ein Treibstofflager auf. Foto: Uncredited/AP/dpa
Keystone
Beim jüngsten iranischen Angriff am Flughafen von Kuwait sind mindestens 63 Menschen verletzt worden. Das teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums mit. Unter den Verletzten seien Reisende, Mitarbeiter des Flughafens und andere Zivilisten.
Keystone-SDA
03.06.2026, 14:06
SDA
Durch die Explosionen hätten einige von ihnen Gliedmassen verloren, andere hätten Hirnblutungen oder Knochenbrüche erlitten. Sieben der Verletzten seien bisher notoperiert worden. Am Flughafen seien zwei Dutzend Krankenwagen im Einsatz gewesen, um die Opfer zu versorgen und in Krankenhäuser zu bringen, teilte der Sprecher mit.
Bei dem Angriff wurde mindestens ein Mensch getötet. Der Flughafen geriet im Lauf des Iran-Kriegs mehrmals unter Beschuss und wurde nun erneut schwer getroffen. Aufnahmen nach dem Angriff zeigten heute eine zerstörte Halle des Flughafens sowie dichten Qualm und Feuer.
Zwischen Kuwait und dem Iran liegen nur wenige Hundert Kilometer Luftlinie. Der kleine Golfstaat ist für Teheran deshalb ein leichtes Ziel und meldete seit Kriegsbeginn Ende Februar Hunderte iranische Angriffe mit Drohnen und Raketen. Diese trafen zivile Gebiete, Infrastruktur und auch Einrichtungen des US-Militärs sowie die US-Botschaft.
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Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
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