DeutschlandMerz: Kein Frieden durch Kapitulation in der Ukraine
SDA
26.11.2025 - 10:20
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht in der Generaldebatte im Bundestag zum Haushalt. Die Debatten über den Etat des Kanzleramts werden traditionell zur Generalaussprache über die Politik der Bundesregierung genutzt. Foto: Elisa Schu/dpa
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Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz fordert eine stärkere Beteiligung der Regierung in Kiew und der Europäer an den Verhandlungen über ein Ende des Kriegs in der Ukraine. «Europa ist kein Spielball, sondern souveräner Akteur für seine eigenen Interessen und Werte», sagte Merz in der Generaldebatte im deutschen Parlament.
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26.11.2025, 10:20
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Er begrüsse das amerikanische Engagement bei der Lösung des Kriegs – über europäische Angelegenheiten könne aber nur im Einvernehmen mit Europa entschieden werden. «Ja, wir wollen, dass dieser Krieg so schnell wie möglich endet», betonte Merz. «Doch ein zwischen Grossmächten verhandeltes Abkommen ohne die Zustimmung der Ukraine und ohne die Zustimmung der Europäer wird keine Grundlage sein für einen echten tragfähigen Frieden in der Ukraine.» Für echte Verhandlungen müsse man dem russischen Präsidenten Wladimir Putin «die Aussichtslosigkeit seines Kriegstreibens» vor Augen führen.
Ziel müsse ein Frieden in Freiheit sein, erklärte Merz. «Wir wollen keinen Frieden durch Kapitulation, sondern wir wollen ein friedliches Zusammenleben der Völker in Europa auf der Grundlage unserer demokratischen, freiheitlichen Werte.»
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