USAMigrationsstreit: US-Justizministerin verklagt New York
SDA
13.2.2025 - 08:35
ARCHIV - US-Justizministerin Pam Bondi. Foto: J. Scott Applewhite/AP/dpa
Keystone
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat den Bundesstaat New York wegen dessen Migrationspolitik verklagt. «Dies ist ein neues Justizministerium, und wir unternehmen Schritte zum Schutz der Amerikaner», sagte Justizministerin Pam Bondi bei ihrer ersten Pressekonferenz in Washington. Sie war vergangene Woche für das Amt vereidigt worden.
Keystone-SDA
13.02.2025, 08:35
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Bondi warf dem Bundesstaat vor, «illegalen Ausländern Vorrang vor amerikanischen Bürgern zu geben». Dabei bezog sie sich auf ein Gesetz, das es der Klageschrift zufolge Menschen in New York ermöglicht, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus einen Führerschein zu bekommen. Die Verwendung dieser Informationen für die Durchsetzung von Einwanderungsgesetzen sei jedoch eingeschränkt. «Das hört heute auf», sagte Bondi.
Drohung gegen weitere Bundesstaaten
Gegen den Bundesstaat Illinois sei bereits eine ähnliche Klage eingereicht worden. «Wir haben es mit Illinois getan – Schlag eins. Schlag zwei ist New York. Und wenn Ihr Bundesstaat das Bundesrecht nicht befolgt, sind Sie als Nächstes dran», sagte die Justizministerin weiter. Sie gehe von einem Erfolg der Zivilklage aus, da der Oberste Gerichtshof letztlich zugunsten der Regierung entscheiden werde.
Gouverneurin: Sind stolz auf Einwanderung
Die derzeitige Regelung erlaube es den Behörden, mit einem richterlichen Beschluss auf Datenbanken in New York zuzugreifen, teilte New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul mit. Sie werde nicht zulassen, dass Bundesermittler oder Elon Musks «dubioses» Gremium zur Kostensenkung (Doge) ungehinderten Zugriff auf die Daten aller New Yorker erhielten. «New York ist stolz darauf, dass Einwanderer aus aller Welt auf der Suche nach einem besseren Leben hierherkommen».
Trump will rigoros gegen Einwanderer vorgehen, die auf illegalem Weg ins Land kommen oder sich bereits ohne gültigen Aufenthaltsstatus in den USA aufhalten. Mehrere Ministerien sind dazu angehalten, auf dieses Ziel hinzuarbeiten, dazu wurden unter anderem mehr US-Soldaten für die Unterstützung der Grenzschützer an der Grenze zu Mexiko abgestellt.
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
28.04.2026
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt
Das deutsche Minenjagdboot «Fulda» soll schon bald aufbrechen – Verteidigungsminister Boris Pistorius will, dass es schnell geht, sollte demnächst ein Einsatz zur Sicherung der Strasse von Hormus anstehen. Pistorius betont, Voraussetzung für einen Einsatz sei zuallererst ein Ende der Kampfhandlungen im Krieg der USA und Israels mit dem Iran. Zudem erinnert er daran, dass ein solcher Einsatz nur mit einem Mandat des Bundestags möglich sei.
27.04.2026
Pete Hegseths «Pulp Fiction»-Gebet
Verteidigungsminister Pete Hegseth zitiert am 16. April auf einer Pressekonferenz in Washington ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei.
«Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos. Hegseth zitiert ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei. «Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos.
Im Video siehst du jedoch, dass es sich um ein abgewandeltes Zitat aus dem Kultfilm «Pulp Fiction» von 1994 handelt, das nur an den Bibelvers angelehnt ist.
17.04.2026
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt