Am frühen Freitagmorgen hatte es im US-Bundesstaat Texas heftig geregnet.
Der Guadalupe River stieg durch starke Regenfälle rasch an und löste eine verheerende Flut aus.
Bei schweren Überschwemmungen in Texas starben mindestens 50 Menschen, darunter auch Kinder. Es gibt viele Vermisste.
Auch ein Sommercamp wurde überflutet.
Viele Kinder vom «Camp Mystic» werden noch vermisst.
Das gesamte Ausmass der Katastrophe ist unklar.
Am frühen Freitagmorgen hatte es im US-Bundesstaat Texas heftig geregnet.
Der Guadalupe River stieg durch starke Regenfälle rasch an und löste eine verheerende Flut aus.
Bei schweren Überschwemmungen in Texas starben mindestens 50 Menschen, darunter auch Kinder. Es gibt viele Vermisste.
Auch ein Sommercamp wurde überflutet.
Viele Kinder vom «Camp Mystic» werden noch vermisst.
Das gesamte Ausmass der Katastrophe ist unklar.
Heftige Überschwemmungen haben Texas erschüttert: Mindestens 52 Menschen kamen ums Leben, zahlreiche Kinder aus einem Sommercamp werden noch vermisst.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Bei schweren Überschwemmungen in Texas starben mindestens 50 Menschen, viele, darunter Mädchen aus einem Sommercamp, werden noch vermisst.
- Der Guadalupe River stieg durch starke Regenfälle rasch an und löste eine verheerende Flut aus.
- Rettungskräfte suchen unermüdlich, während der Katastrophenfall ausgerufen wurde.
Die Zahl der Todesfälle bei den Sturzfluten im US-Bundesstaat Texas ist nach Behördenangaben auf 52 gestiegen, wie die «New York Times» (NYT) schreibt. Viele Kinder aus einem Sommercamp werden noch vermisst. Die Suche ging einen Tag nach Beginn der heftigen Überschwemmungen weiter.
Das gesamte Ausmass der Katastrophe ist unklar. Mehr als 850 Menschen wurden unverletzt gerettet, es gab acht Verletzte, wie es von den Behörden am Samstagvormittag hiess. Bewohner hatten sich auf Bäume gerettet, um nicht von den Fluten mitgerissen zu werden.
Das ländliche Gebiet im Süden der USA nutzten viele Amerikaner, um am verlängerten Wochenende an Flüssen zu campen. Die heftigen Überschwemmungen seit Freitagmorgen überraschten viele.
Etwa 750 Mädchen hatten an einem Sommerlager – «Camp Mystic» – am Ufer des Guadalupe teilgenommen, als der Wasserstand am Freitag binnen 45 Minuten um acht Meter anstieg und der Fluss über die Ufer trat.
«Wir haben im Landkreis Kerr 43 Tote geborgen. Darunter sind 28 Erwachsene und 15 Kinder», sagte Sheriff Larry Leitha am Samstag bei seinem jüngsten Pressebriefing.
«Ein unvorstellbarer Verlust»
Ein Mädchen, welches die Sturzflut nicht überlebte, ist die 8-jährige Sarah aus Mountain Brook. Sie nahm am Sommerlager teil, ein christliches Ferienlager nahe Hunt im Kerr County.
In einer online veröffentlichten Erklärung bestätigte Stewart Welch, der Bürgermeister von Mountain Brook, einem Vorort von Birmingham, dass Sarah zu den Opfern der Überschwemmung gehörte, und erklärte, die Stadt sei zutiefst erschüttert, wie die «New York Times» (NYT) schreibt.
«Dies ist ein unvorstellbarer Verlust für ihre Familie, ihre Schule und unsere gesamte Gemeinschaft», schrieb er. «Sarahs Tod ist ein Schmerz, den wir alle teilen, und unsere Gedanken sind bei denen, die sie kannten und liebten.»
Sarahs Grossmutter postete auf Facebook: «Wir werden uns immer gesegnet fühlen, diesen wunderschönen, temperamentvollen Lichtstrahl in unserem Leben gehabt zu haben. Sie wird für immer in unseren Herzen weiterleben!»
Auch die 9-jährige Janie aus Dallas besuchte das «Camp Mystic» und ist bei der Sturzflut ums Leben gekommen. Ihre Grossmutter bestätigte dies gegenüber der NYT.
Es war ihr erstes Mal im Camp. Sechs Cousinen von Janie waren ebenfalls im Lager, sie überlebten alle, wie die Grossmutter weiter erzählt.
Trump: «Melania und ich beten»
US-Präsident Donald Trump postete am Samstagvormittag auf der Plattform Truth Social: «Melania und ich beten für alle Familien, die von dieser furchtbaren Tragödie betroffen sind.» Und: «GOTT SEGNE DIE FAMILIEN, UND GOTT SEGNE TEXAS!» Heimatschutzministerin Kristi Noem kam nach Texas und versprach mehr Hilfe.
Eltern von vermissten Kindern aus dem Sommercamp waren in grosser Sorge. Das lokale Fernsehen blendete Fotos etwa eines Mädchens oder einer Familie ein, die vermisst werden.
Wegen des US-Unabhängigkeitstags am Freitag hätten zahlreiche Menschen in der Nähe des Guadalupe River im Kerr County gecampt, hiess es von den Behörden.
«Desaströse Sturzflut» überrascht Camper
Am frühen Freitagmorgen hatte es in dem Gebiet begonnen, heftig zu regnen. In der für Sommercamps beliebten Gegend ist es nach Behördenangaben nicht unüblich, dass Flüsse über die Ufer treten. Allerdings war die Dimension ungewöhnlich.
Der Guadalupe River sei in den frühen Morgenstunden innerhalb kürzester Zeit um fast acht Meter angestiegen, sagte Vize-Gouverneur Dan Patrick. Die Rede war von einer «desaströsen Sturzflut». Viele fühlten sich an eine ähnliche Sturzflut in den 1980er Jahren zurückerinnert. Auch am Samstag regnete es.
Die Fluten zerstörten Infrastruktur, Strommasten fielen um. Viele Menschen in der Region hatten weiter keinen Strom.
Zum Teil wurden die Leichen in Autos gefunden, die weggespült worden waren. Die Lage war unübersichtlich, es gab laut den Angaben keinen Strom und kein Internet. Fernsehbilder zeigten, wie Autos mitgerissen wurden, Bäume entwurzelt waren, Häuser unter Wasser standen.