PolitikMindestens 33 Tote bei Angriff im Nordwesten Nigerias
SDA
20.2.2026 - 17:22
ARCHIV - Soldaten patrouillieren vor niedergebrannten Häusern. Bewaffnete haben bei einem Angriff in Nigeria Dutzende Menschen getötet. Foto: Pelumi Salako/AP/dpa/Archivbild
Keystone
Bei einem Angriff Bewaffneter im Nordwesten Nigerias sind mindestens 33 Menschen getötet worden. Mutmassliche Extremisten der islamistischen Gruppe Lakurawa seien vor wenigen Tagen in die Region im Bundesstaat Kebbi eingedrungen, um Vieh zu stehlen, teilte ein Polizeisprecher mit. Bewohner mehrerer Dörfer im Regierungsbezirk Arewa hätten sich organisiert, um sich zu verteidigen, woraufhin es zu einer tödlichen Konfrontation gekommen sei.
Keystone-SDA
20.02.2026, 17:22
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Der Norden Nigerias sowie angrenzende Regionen im Zentrum des Landes sind seit Jahren von Gewalt durch bewaffnete Gruppen geprägt. Auch weitere Krisen in jeder Ecke des bevölkerungsreichsten Staats Afrikas mit mehr als 230 Millionen Einwohnern überdehnen die Kräfte des Militärs.
Mit IS verbundene Terrorgruppe gewinnt an Einfluss
Die USA entsendeten vergangene Woche 100 Soldaten in den Nordosten des Landes, um nigerianische Soldaten im Kampf gegen bewaffnete Gruppen auszubilden und technisch zu unterstützen.
Zuletzt wurden Angriffe immer häufiger der mit der Terrormiliz Islamischer Staat verbundenen Gruppe Lakurawa zugeschrieben. Sie gehört zu mehreren Gruppierungen, die sich seit Beginn des Aufstands der Miliz Boko Haram vor rund 15 Jahren gebildet haben. Beide fordern eine extreme Auslegung des Islams im Land, das etwa zur Hälfte von Muslimen und Christen bewohnt wird. Auch kriminelle Gruppen ohne religiöse oder politische Ziele verüben Gewalt.
Zu den schwersten Angriffen in jüngster Zeit zählt ein Überfall Anfang des Monats im Bundesstaat Kwara, bei dem rund 160 Menschen getötet wurden. Für die Tat wurden ebenfalls islamistische Extremisten verantwortlich gemacht.
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
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Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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