AustralienMöglicher Anschlag auf Synagoge in Sydney vereitelt
SDA
29.1.2025 - 10:29
Der Premierminister von New South Wales, Chris Minns, spricht zu den Medien während einer Pressekonferenz, rechts der stellvertretende Polizeichef von New South Wales, David Hudson. Foto: Steven Saphore/AAP/dpa
Keystone
Die australische Polizei hat nach eigenen Angaben einen grösseren Anschlag mit wahrscheinlich antisemitischem Hintergrund vereitelt.
Keystone-SDA
29.01.2025, 10:29
SDA
Vor zehn Tagen sei im Nordwesten von Sydney ein mit Sprengstoff beladener Wohnwagen entdeckt worden, in dem die Adresse einer Synagoge gefunden worden sei, sagte der Premierminister des Bundesstaates New South Wales, Chris Minns. Wenn der Sprengstoff – der eine Reichweite von 40 Metern hatte – explodiert wäre, hätte es vermutlich zahlreiche Todesopfer gegeben, betonte er.
Der Politiker sprach von «einer sehr ernsten Bedrohung» und fügte hinzu: «Es gibt nur einen Namen dafür, und das ist Terrorismus.» Eine Elite-Anti-Terror-Einheit ist Berichten zufolge schon seit Tagen im Einsatz, um die Hintergründe aufzuklären. Festnahmen gab es im Zusammenhang mit dem Fund bislang aber nicht, wie der stellvertretende Polizeichef David Hudson bestätigte.
Vandalismus und Brandanschläge
In den vergangenen Monaten ist es in Sydney, aber auch in anderen Metropolen wie Melbourne, vermehrt zu antisemitischen Vorfällen gekommen. Neben Vandalismus gab es auch Brandanschläge. Premierminister Anthony Albanese sprach von «abscheulichen Taten», die keinen Platz in Australien hätten und sofort aufhören müssten. Seit dem Überfall der islamistischen Hamas auf Israel im Oktober 2023 und dem damit ausgelösten Gaza-Krieg haben antisemitische Vorfälle in Australien deutlich zugenommen.
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Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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