RusslandMoskau droht Kiew nach angeblich abgewehrtem Raketenangriff
SDA
4.1.2025 - 18:55
HANDOUT - Dieses vom offiziellen Telegramkanal des russischen Verteidigungsministeriums veröffentlichte Foto via AP zeigt die Trümmer einer ATACMS-Rakete, die auf dem Gelände des Flughafens Kursk-Wostotschny in Russland gefunden wurde. Foto: Uncredited/Russian Defense Ministry Official Telegram Channel via AP/dpa/Archivbild
Keystone
Das russische Militär hat nach eigenen Angaben einen ukrainischen Angriff mit weitreichenden US-Raketen auf die Grenzregion Belgorod abgewehrt und droht mit einem Gegenschlag. Alle Raketen vom Typ ATACMS seien von der Luftabwehr abgeschossen worden, teilte das Verteidigungsministerium auf seinem Telegramkanal mit. Auf diesen Angriff werde Moskau entsprechend reagieren. Die Angaben des Ministeriums liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Keystone-SDA
04.01.2025, 18:55
SDA
Die ATACMS-Raketen gelten als Waffen mit hoher Reichweite. In der Vergangenheit hatte Russland damit gedroht, auf solche Angriffe gegen eigenes Territorium mit dem Beschuss von Zielen in der Ukraine mit Hyperschallraketen zu antworten. Im November hatte Russland eine solche Mittelstreckenrakete namens Oreschnik auf die ukrainische Industriestadt Dnipro abgeschossen. Kremlchef Wladimir Putin sagte, die potenziell auch atomar bestückbare Rakete sei von westlichen Flugabwehrsystemen nicht abzufangen.
Während die ATACMS-Raketen angeblich alle abgewehrt wurden, musste in der gleichnamigen Hauptstadt der benachbarten russischen Region Woronesch ein Hochhaus wegen einer eingeschlagenen Drohne evakuiert werden. Etwa 100 Bewohner seien in Sicherheit gebracht worden, in einem Teil der Stadt sei der Notstand verhängt worden, um die Schäden möglichst schnell zu beseitigen, teilte der Bürgermeister von Woronesch, Sergej Petrin mit.
Macron schlägt Trump vor: G7-Treffen mit Russland und Dänemark
Vorschlag an Trump: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron schlägt dem US-Präsidenten ein Treffen der G7-Staaten mit Russland und Dänemark am Donnerstag in Paris vor. Das geht aus privaten Textnachrichten zwischen Macron und Trump hervor, die der US-Präsident auf der Plattform Truth Social teilt. Der Élysée-Palast bestätigt deren Echtheit.
20.01.2026
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
One-Take: Warum die Sache mit Grönland so wahnsinnig unlogisch ist
Warum ist Donald Trump so besessen von Grönland? Die einen sagen, es sind die Rohstoffe. Die anderen verweisen auf die Sicherheitspolitik. Beides sind keine guten Begründungen, wie du im One-Take-Video siehst.
19.01.2026
Macron schlägt Trump vor: G7-Treffen mit Russland und Dänemark
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
One-Take: Warum die Sache mit Grönland so wahnsinnig unlogisch ist