Alexej Nawalny

Moskau schreibt zwei Berater des Putin-Kritikers zur Fahndung aus

dpa

27.4.2022 - 06:29

Russian opposition leader Alexei Navalny, centre, gestures via a video link provided by the Russian Federal Penitentiary Service, standing next to his layer and speaking with Penitentiary Service officers during a court session, in Pokrov, Vladimir region, about 100 kilometers (62 miles) east of Moscow, Russia, Tuesday, March 22, 2022. Navalny has been convicted of fraud and contempt of court and sentenced to nine years in a maximum security prison. A judge also ruled Tuesday that Navalny would have to pay a fine of 1.2 million rubles (about $11,500). (AP Photo/Alexander Zemlianichenko)
Alexej Nawalny wird während einer Gerichtsverhandlung am 22. März 2022 per Video aus Pokrow zugeschaltet, wo er seine Haftstrafe in einem Straflager absitzen muss – neben ihm seine Anwältin.
Bild: Keystone/AP Photo/Alexander Zemlianichenko

Der Kreml schreibt zwei Berater des Oppositionspolitikers Alexej Nawalny zur Fahndung aus. Georgi Alburow gilt als enger Berater Nawalnys, Wjatscheslaw Gimadi war Anwalt bei Nawalnys «Fonds für Korruptionsbekämpfung».

dpa

27.4.2022 - 06:29

Das russische Innenministerium hat zwei Berater des Oppositionspolitikers Alexej Nawalny zur Fahndung ausgeschrieben. Die Namen von Georgi Alburow und Wjatscheslaw Gimadi seien am Dienstag auf die Fahndungsliste gesetzt worden, teilte die Nachrichtenagentur Interfax mit. Alburow gilt als enger Berater Nawalnys, der auch in vielen Enthüllungsvideos über Korruption russischer Top-Beamter und Politiker auftaucht. Gimadi war Anwalt bei Nawalnys «Fonds für Korruptionsbekämpfung» (FBK).

Der FBK war nach der Verhaftung Nawalnys im vergangenen Jahr von der russischen Justiz als «extremistische Organisation» eingestuft und verboten worden. Gegen eine Reihe von Mitarbeitern wurden Strafverfahren eingeleitet.

Nawalny, der als bekanntester Gegner von Russlands Präsidenten Wladimir Putin gilt, wurde in mehreren umstrittenen Prozessen zu neun Jahren Haft verurteilt. Alburow und Gimadi sollen sich aber Medienberichten zufolge im Ausland aufhalten.

dpa