RusslandMoskau: Schüsse auf russischen Generalleutnant
SDA
6.2.2026 - 10:31
ARCHIV - Die Basilius-Kathedrale auf dem Roten Platz in Moskau. Foto: Ulf Mauder/dpa/Archivbild
Keystone
In Moskau wurde nach Behördenangaben ein Attentat auf einen hochrangigen russischen Militär verübt. Generalleutnant Wladimir Alexejew sei in ein Spital gebracht worden, teilte das russische Ermittlungskomitee mit.
Keystone-SDA
06.02.2026, 10:31
SDA
Ein Unbekannter habe mehrfach geschossen und sei anschliessend geflohen. Alexejew ist erster stellvertretender Chef des Militärgeheimdienstes GRU. Medienberichten nach ist er schwer verletzt.
Der Vorfall ereignete sich demnach in einem Wohnhaus in der russischen Hauptstadt. Die Behörden haben ein Strafverfahren unter anderem wegen versuchten Mordes eingeleitet.
Es wäre nicht das erste Mal, dass hochrangige russische Militärs zur Zielscheibe von Attentaten werden. Im April 2025 kam Generalleutnant Jaroslaw Moskalik durch die Explosion einer Autobombe ums Leben.
Im Dezember 2024 war mit Igor Kirillow der Chef der russischen ABC-Abwehrtruppen ebenfalls durch einen Bombenanschlag getötet worden. Der ukrainische Geheimdienst bekannte sich zu der Tat. Russland hat die Anschläge als Terrorismus und als Zeichen dafür, dass Kiew nicht an einem Frieden interessiert sei, verurteilt.
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Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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