RusslandMoskau: Stadt Sudscha im Gebiet Kursk befreit
SDA
13.3.2025 - 11:06
ARCHIV - Ein beschädigtes Denkmal für den Gründer der Sowjetunion, Wladimir Lenin, steht in Sudscha (Archivbild). Foto: Uncredited/AP/dpa
Keystone
Moskaus Streitkräfte haben nach eigenen Angaben die seit gut sieben Monaten von ukrainischen Truppen besetzte Kleinstadt Sudscha im westrussischen Gebiet Kursk befreit. Das teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zurückerobert wurden demnach auch die Orte Melowoi und Podol. Schon seit Tagen melden die russischen Truppen Fortschritte bei der Wiedereinnahme der seit August 2024 von ukrainischen Streitkräften belagerten Flächen im Raum Kursk. Sudscha galt als wichtigste Eroberung der Ukraine in Russland.
Keystone-SDA
13.03.2025, 11:06
13.03.2025, 11:50
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Die ukrainische Seite bestätigte den Verlust zunächst nicht. Im Bericht des ukrainischen Generalstabs vom Vorabend war von abgewehrten Angriffen die Rede. Im Morgenbericht wurde der Frontabschnitt Kursk nicht erwähnt. Sowohl der Oberbefehlshaber Olexander Syrskyj als auch Präsident Wolodymyr Selenskyj hatten zuvor aber eingeräumt, dass im Zweifelsfall ein Rückzug erfolge, um das Leben der eigenen Soldaten zu wahren.
Selenskyj hatte die Kursk-Offensive immer wieder als grossen Erfolg bezeichnet im Kampf gegen den russischen Angriffskrieg. Ein Verlust des Gebiets gilt als schwerer Rückschlag, weil die Ukraine die von ihr kontrollierten Flächen als Faustpfand bei möglichen Verhandlungen mit Russland nutzen wollte.
Putin ordnete vollständige Befreiung der Region Kursk an
Schon am Vortag hatten russische Medien und Militärblogger berichtet, dass Sudscha befreit sei. Moskaus Truppen hätten die russische Flagge über dem Gebäude der Stadtverwaltung gehisst, hiess es unter Berufung auf einen Kommandeur. Karten ukrainischer Militärbeobachter stellten Sudscha bereits als russisch kontrolliert dar.
Am Mittwochabend hatte Kremlchef Wladimir Putin bei seinem ersten Besuch im Gebiet Kursk die rasche vollständige Befreiung der Region angeordnet. Sein Auftritt in Militäruniform galt schon als Hinweis auf eine Niederlage der Ukraine dort.
Die ukrainischen Kräfte hatten bei ihrem Gegenstoss im vergangenen August mehr als 1.000 Quadratkilometer im Gebiet Kursk erobern können. Russland führt seit Monaten – zeitweilig auch unterstützt von nordkoreanischen Soldaten – erbitterte Gefechte zur Rückeroberung des Territoriums. Zuletzt waren die Ukrainer massiv in Bedrängnis geraten und mussten sich aus mehreren Ortschaften zurückziehen.
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Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
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