Der russische Präsident Wladimir Putin nimmt an der Militärparade zum Tag des Sieges in Moskau teil. Foto: Pavel Bednyakov/Pool AP/AP/dpa
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Russland ist nach den Worten von Präsident Wladimir Putin bereit, angereichertes Uran aus dem Iran abzutransportieren und einzulagern. Das sagte Putin bei einer ausserordentlichen Pressekonferenz nach den Feierlichkeiten zum Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg. Ursprünglich habe dazu Einigkeit bestanden, doch hätten die USA plötzlich ihre Haltung verschärft. Der Kremlchef sagte, dass Russland bereits einmal im Jahr 2015 angereichertes Uran aus dem Iran abtransportiert habe. Der Iran habe Russland vertraut, «und das nicht ohne Grund».
Keystone-SDA
09.05.2026, 22:36
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Moskau sei bereit, «diese Erfahrung zu wiederholen». Er sagte, dass alle Konfliktparteien – der Iran, die USA und Israel – damit einverstanden gewesen seien. «Doch dann verschärften die Vereinigten Staaten ihre Position und forderten den Abtransport ausschliesslich auf das Gebiet der USA. Daraufhin verschärfte der Iran seine Position.»
Den Konflikt zwischen den USA und dem Iran bezeichnete Putin als «sehr schwierig und kompliziert». Auch Russland sei deswegen in einer schwierigen Position, da es sowohl zum Iran als auch zu den Anrainern des Persischen Golfs freundschaftliche Beziehungen unterhalte.
Moskau werde deswegen weiterhin mit Teheran und Washington in Kontakt bleiben. «Wir hoffen, dass dieser Konflikt gelöst werden kann, und das möglichst schnell», sagte Putin. Seiner Ansicht nach sei niemand an einer Fortsetzung dieser Auseinandersetzung interessiert.
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Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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