PolitikMuseveni bei Präsidentenwahl in Uganda zum Sieger erklärt
SDA
17.1.2026 - 16:22
ARCHIV - Ein Anhänger des oppositionellen ugandischen Präsidentschaftskandidaten Robert Kyagulanyi, bekannt als Bobi Wine, hält ein Wahlkampfplakat fest. Foto: Hajarah Nalwadda/AP/dpa
Keystone
In Uganda hat der Amtsinhaber Yoweri Museveni nach Angaben der staatlichen Wahlkommission die Präsidentenwahl mit grosser Mehrheit gewonnen. Demnach erhielt der 81 Jahre alte Staatschef 71 Prozent der Stimmen, teilte die Kommission mit. Museveni wird damit eine siebte fünfjährige Amtszeit antreten. Sein schärfster Rivale, der ehemalige Musiker Bobi Wine, folgte mit 24 Prozent der Stimmen.
Keystone-SDA
17.01.2026, 16:22
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Wine erhob Vorwürfe der Wahlmanipulation. «Die Ergebnisse sind gefälscht und spiegeln in keiner Weise wider, was in den Wahllokalen passiert ist», sagte Wine, der mit bürgerlichem Namen Robert Kyagulanyi heisst, in einer Videobotschaft auf X.
Kurz zuvor hatte der 44-Jährige bekanntgegeben, er sei am Freitagabend einem Entführungsversuch durch staatliche Sicherheitskräfte entkommen und halte sich nun in einem Versteck auf. Wine ist besonders bei jungen Wählern beliebt, die die Mehrheit der registrierten Wähler stellen.
Internetblockade und Repressionen
Im Wahlkampf hatten Kritiker auf Repressionen gegen Oppositionskandidaten und ihre Anhänger hingewiesen. In dem ostafrikanischen Land mit rund 50 Millionen Einwohnern ist seit Dienstagabend das Internet gesperrt und der Zugang zu sozialen Medien blockiert. Zudem verbietet die Regierung Journalisten, über etwaige Proteste und Unruhen zu berichten. Das UN-Menschenrechtskommissariat äusserte Besorgnis über «unzulässigen Einschränkungen» der Opposition durch staatliche Sicherheitskräfte.
Für Deutschland ist Uganda vor allem ein wichtiger Partner in der Entwicklungszusammenarbeit, mit den Schwerpunkten erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Landwirtschaft. Die Bundesrepublik importiert Kaffee, Tee und Fisch aus Uganda, während das ostafrikanische Land Maschinen und chemische Erzeugnisse aus Deutschland importiert.
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USA und Iran wollen verhandeln: Für Freitag sind neue Gespräche der beiden Staaten im Oman geplant. Für die USA sollen der Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, teilnehmen. Unklar bleibt die Tagesordnung.
Der Iran möchte laut Aussenminister Abbas Araghtschi nur über sein Atomprogramm und eine mögliche Lockerung von Sanktionen sprechen. Die USA drängen hingegen darauf, dass auch Irans Raketenprogramm sowie die Unterstützung von Irans Verbündeten Themen sein müssten.
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