Spital schickt Familie heim Mutter und Tochter in Italien tot – Fischvergiftung vermutet

dpa

28.12.2025 - 15:57

Eine Mutter und ihre Tochter starben mutmasslich an einer Lebensmittelvergiftung nach einem Weihnachtsessen. (Symbolbild)
Eine Mutter und ihre Tochter starben mutmasslich an einer Lebensmittelvergiftung nach einem Weihnachtsessen. (Symbolbild)
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Nach einem Weihnachtsessen erkrankt eine Familie, Mutter und Tochter sterben. Vermutet wird eine Fischvergiftung. Manches ist unklar. Warum etwa schickte die Klinik die Patienten zuerst wieder heim?

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  • Eine 15-Jährige und ihre Mutter sind in Italien mutmasslich an einer Lebensmittelvergiftung gestorben.
  • Die genauen Gründe für den Tod des Mädchens und seiner Mutter sind noch unklar.
  • Die Familie hatte sich zweimal in der Notaufnahme eines Krankenhauses vorgestellt, war aber wieder nach Hause geschickt worden.

Tragisches Ende der Feiertage für eine Familie in Italien: Eine 15-Jährige und ihre Mutter sind in Campobasso in der Region Molise mutmasslich an einer Lebensmittelvergiftung gestorben. Eine Sprecherin der örtlichen Polizei bestätigte entsprechende italienische Medienberichte. Das Mädchen sei in der Nacht gestorben, die Mutter am Morgen. Derzeit werde ermittelt.

Die genauen Gründe für den Tod des Mädchens und seiner Mutter seien noch unklar. Um die Todesursache zweifelsfrei zu klären, müsse das Ergebnis der Obduktion abgewartet werden, die bereits angeordnet sei, sagte die Sprecherin. Es sei eine ganze Reihe von Dingen zu klären.

Schon zuvor in Notaufnahme vorgestellt

Die Familie hatte sich bereits zuvor zweimal in der Notaufnahme des Krankenhauses vorgestellt, war aber wieder nach Hause geschickt worden – laut der italienische Nachrichtenagentur Ansa mit der Diagnose Lebensmittelvergiftung. Vermutet wurde demnach, dass ein Fischgericht beim Weihnachtsessen die Ursache war. Auch der Vater ist erkrankt. Er ist nach Ansa-Angaben noch im Krankenhaus, soll aber möglicherweise nach Rom verlegt werden.

In der Region wurde der Fall mit Erschütterung aufgenommen. «Es ist eineTragödie, die uns sprachlos macht», sagte Antonio Tommasone, Bürgermeister des Ortes Pietracatella, in dem die Familie wohnte, der Ansa.