PolitikNach Iran-Gesprächen: Pakistans Premier reist zu Vermittlern
SDA
15.4.2026 - 10:34
Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif im Gespräch mit US-Vizepräsident Vance. In der pakistanischen Hauptstadt haben Gespräche um ein dauerhaftes Ende des Iran-Krieges stattgefunden. Foto: Jacquelyn Martin/AP POOL/dpa
Keystone
Inmitten von Spekulationen über weitere Verhandlungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten in Islamabad bricht Pakistans Premier zu einer mehrtägigen Reise in andere Vermittlerstaaten auf.
Keystone-SDA
15.04.2026, 10:34
SDA
Premierminister Shehbaz Sharif reise nach Saudi-Arabien, Katar und in die Türkei, hiess es in einer Mitteilung des Aussenministeriums.
Die viertägige Reise beginne an diesem Mittwoch in Saudi-Arabien mit bilateralen Gesprächen. Auch in Katar seien Gespräche geplant. In der Türkei will Sharif am fünften Diplomatieforum von Antalya teilnehmen und sich mit Präsident Recep Tayyip Erdogan sowie anderen Staatschefs treffen. Saudi-Arabien, Katar und die Türkei sind in den Vermittlungen zwischen den Kriegsparteien eingebunden.
Erste Verhandlungen des Irans und der Vereinigten Staaten in Islamabad waren am vergangenen Wochenende zunächst gescheitert. Aus pakistanischen Diplomatenkreisen heisst es seither, man arbeite an weiteren Gesprächen. Die mehrtägige Reise des Premiers spricht jedoch gegen eine schnelle weitere Verhandlungsrunde in Islamabad.
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O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
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Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
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