Geantleman
Die Welt bricht auseinander und das wegen 2-3 Idioten. Und niemand schafft die weg.
Hanno
Nun ja, das haben in der Zwischenzeit wohl die meisten bemerkt. Jetzt geht es darum, Gegendruck zu machen. Das gelingt am besten mit einem vereinten Europa (das ganze Europa, evt. ohne Ungarn) und mit Bündnissen mit anderen verlässlichen Partner. Diese Länder muss ich wohl nicht aufzählen und erwähnen, dass China da wohl eher nicht dazugehört.
Es hat sich auch erwiesen, dass Waffen aus europäischer Produktion in der Ukraine eine bessere "Falle" machen als solche von USA.
Ex-Biertrinker
Gerade für internationalen Zusammenhalt braucht's zunächst internen, nationalen Zusammenhalt. Das wird leider völlig falsch verstanden, indem immer weiter nach rechts gerückt wird. Rechts ist kein Zusammenhalt, sondern Spaltung. Intern national, und extern international. Das genau befeuert ja eben die Eskalation.
Die Lösung kann nur links liegen. Nicht als Ideologie, oder Utopie, sondern weil das, was sich aus Vernunft ergibt, von den Rechten als "links" abgetan wird.
Diese ganze Rechtsrückerei ist doch genau die Ursache, warum wir uns in der heutigen Lage befinden.
Oder wollte hier jemand DT, Putin, Iran, die ganzen Klimaleugner (AfD, SVP, usw.) als "links" bezeichnen wollen?
Stealth
Ex-Biertrinker Wenn die EU sich in Richtung Wirtschaftsunion entwickelt hätte, wäre der Zusammenhalt sicher besser gegeben. Hat sie aber nicht. Sie ist zu einer "politischen" Union geworden. Und auch dort versuchen einige Player Macht auszuüben. Zum Thema Links braucht es nicht viel zu sagen. Politiker die mit Ideologien ihre Profilierungsneurose ausleben sind keine Lösung. Einen nationalen Zusammenhalt kann nicht erreicht werden, wenn die anstehenden Probleme im eigenen Land sekundäre Priorität haben. Die Linken wollen sich aber international profilieren. Zudem sind Lösungen gefragt die wirtschaftlich tragbar sind und da happert es noch gewaltig bei links.
Hanno
Ex-Biertrinker Ein bisschen "Mitte" gehört auch dazu.
robbingwood0815
Ex-Biertrinker Prima Kommentar!
Sich in Krisenzeiten zurückzubesinnen, erscheint einleuchtend (Nostalgie).
Trägt aber selten zur Lösung der Krise bei.
Die fast stereotype politische Bewegung «zurück»! (bzw. ab in den rechtsextremen Rückwärtsgang) halte ich für grottenfalsch.
Nur die Vorwärtsbewegung hilft weiter, der Fortschritt, die «Progression».
In der der autokratischen Orientierung («ein starker Führer muss her!») liegt keinerlei Segen â grade Europa sollte das längst verinnerlicht haben.
Ex-Biertrinker
Stealth Kappes!
Die EU IST eine Wirtschaftsunion, und war nie als etwas anderes gedacht, egal was SVP Ankreuzer immer von "Diktaten" schwätzen. Sämtliche EU Gesetze dienen dem gemeinsamen Wirtschaftsraum Europa. Den "Rest" regelt jeder Staat nachwievor für sich national. Daà dies viele Schweizer nicht kapieren, daÃ, wenn man gemeinsame Regeln für eine Zusammenarbeit aufstellt, sich auch Alle an diese Regeln zu halten haben, nicht nur die Nichtschweizer, kann man hier ja häufig genug lesen.
Die USA unter DT zeigen exakt genau das Endstadium dauerhaft angewandter rechts-konservativer Wirtschaftskompetenz:
Demontage der Demokratie, um noch mehr Wirtschafstwachstum für das GroÃkapital zu kriegen.
robbingwood0815
Klartext â wenn nicht jetzt, wann dann ...?
Epos
robbingwood0815 â² "Ich wünsche dir Zeit" (Gedicht von Elli Michler) â²
oberdlik
Epos Ich weiss nicht so recht, ob diese Plattform für Ihre poetische Erbauung die richtige ist? Da es um sehr relevante Themen geht, welche die Menschen beschäftigen und umtreiben, passen die philosophischen Exkurse irgendwie nicht so wirklich hinein. Und eigene Meinungen und Kommentare wollen Sie offensichtlich nicht absondern. Warum nicht? Taktik? "Sabotage" ;-)...
Epos
oberdlik Honi soit qui mal y pense.
Voilà .
oberdlik
Es ist eine lange "Friedens-Periode" vom letzten Weltkrieg in der Mitte des letzten Jahrhunderts bis heute, was unsere europäische Historie der 'freien Welt' (=Demokratie) betrifft. Dass dies nicht auf länger so weitergeht, zeichnet sich zusehends ab. Immer häufiger treten neue mächtige und gefährliche Protagonisten auf die Bühne, die Chaos und Zerstörung provozieren. Unser System ist fragil und basiert auf friedensstiftende und wirtschaftlich florierenden Grundlagen. Nicht jeder teilt diese Werte. Je nach Gewicht und Beeinflussung kann das Pendel schnell in die andere Richtung zeigen.
Ob Europa diese düsteren Zeichen erkannt hat? Und auch gemeinsam reagieren will und kann? Es knistert...
Hanno
oberdlik Ich glaube die Zeichen wurden schon lange bekannt, und die Berufs-Pazifisten können jetzt Urlaub machen.
Wujabom76
oberdlik Nach dem 2. Weltkrieg wurde auf Jalta von den Alliierten die neue Weltordnung definiert, welche bis heute galt und nun von verschiedenen Mächten in Frage gestellt, respektive ausser Kraft gesetzt wird.
UNO, Menschenrecht, Völkerrecht, OSZE, usw. werden demontiert. Die Frage ist korrekt, kann Europa geeint reagieren - allein, der Glaube fehlt mir.
Schibuchung13
oberdlik Wo haben denn Sie die letzten 50 Jahre verbracht? Sie vergessen den Ãberfall der Türken auf Cypern, war auch ein Krieg, zudem blenden Sie den Jugoslawien-Krieg, sowie den Kosovo-Krieg einfach aus. Es gab in Europa seit dem Ende des 2. WK nie wirklich Frieden.
oberdlik
Schibuchung13 Tja , wo habe ich die letzten 50 Jahre verbracht? Muss mal recherchieren. Vielleicht in einem funktionierenden demokratischen System in Mitteluropa?
"Lokale Brandherde" gibt es immer wieder; meist ethnischer oder religiöser Art und Natur, natürlich auch auf europäischem Boden. Aber 'flächendeckend', das uns alle betrifft und in den Konflikt direkt einbezogen hätte? Kann mich nicht erinnern.
Helfen Sie mir auf die Sprünge...
Jeizioweuch76
Wieso sagt nicht mal jemand geradeheraus, dass die Welt, nebst vielen anderen Einflüssen dadurch ins Trudeln gerät, weil ein paar uneinsichtige, machtgierige, selbsternannte autokratischen "Geldsäcke" das Sagen haben und ihre Macht zum eigenen Vorteil und nicht zum Guten für ihre Bürger missbrauchen.
Das Volk wird eingeschüchtert, unterdrückt und auch mal einfach erschossen, wenn es versucht aufzustehen und diese Leute aus der Welt zu schaffen.
Es wird gelogen, dass die Balken krachen (Trump) und alle hören zu, nicken und segnen alles ab, auch seine Minister oder müsste man sagen "Jünger"?
Sonic1893
Das ist reine Panik mache und sonst nichts! Es hat schon immer Konflikte und Kriege gegeben! Der Unterschied zu früher ist das Medien alles hoch bauschen und es gezielt als Behörden aparat Zweck entfremdet wird! Mit Geld ist heute alles möglich! Wer genügend davon hat, kauft sich alles! Sogar die Wahrheit wenn es sein muss!
Halbschlaue
Sonic1893 Also ich bin sonst auch immer vorsichtig bei Medienberichtenâ¦. Nur hier wird Herr Pitteloud zitiert⦠den ich die Ehre hatte in einem WK (dem einzigen in dem ich etwas gelernt hatte) als âTaktischen Beraterâ, aber auch als Menschen Persönlich kennengelernt zu haben, und ich kann Ihnen versichern dass Sie kaum jemals jemanden kompetenteren und integreren finden werden ! Mit Geld ist vieles möglich, auch Kampagnen finanzieren die uns einlullen sollen, uns in falsche Sicherheit wiegen, damit wir dann erst realisieren wenn die Falle schon zugeschnappt hatâ¦
Die Geschichte ist voll von Gutgläubigen die auch meinten: âach was, das wird schon nicht so schlimm werdenâ⦠Fragt mal Holocaustüberlebende..
Hanno
Sonic1893 Augen und Ohren öffnen, oder ist der Ukrainekrieg nur ein Dschungelcamp? Und jetzt noch Iran. Und sind die Israelis nur Messdiener? Also mal eine richtige Zeitung in die Hand nehmen.
Kermit82
Hanno Schlaf ruhig weiter. Es ging schon 2014 los und erst recht 2022. Gemacht wurde die ganzen Jahre nichts.
Colorless-Ratificati
Die regierenden Eliten wussten sich seit menschheitsgedenken in allen Systemen von den Stämmen über Theokratie, Feudalismus, Autokratien und Diktaturen - wie aber auch Pseudo-Demokratien- bisher immer bestens zu positionieren.
Panda
Natürlich ist und war die Sicherheit Europas zu einem guten Teil an Amerika delegiert. Amerika hat das Jahrzehnte lang auch selber explizit gewünscht. Die Alternative wäre gewesen, dass die BRD sehr stark aufgerüstet hätte. Das wollten die USA (+ FR und GB) verhindern. Wir vergessen immer wieder: bis vor 35 Jahren lag der Eiserne Vorgang nur rund 400 Kilometer nördlich der Schweiz (DDR). Jetzt hingehen und sagen "he seht mal, ihr seid Jahrzehnte lang nur auf der faulen Haut gelegen" greift zu kurz. Richtig wäre: die USA + Europa stellen einen konkreten Fahrplan für die eigene Verteidigung Europas auf. Das hiesse für die USA: Macht abgeben. Da bin ich mir nicht so sicher, ob sie das wollen.
Grobesaz
Für das demokratische Europa ist es Zeit aufzuwachen. Vergangene Kriege an dessen undemokratischen Rändern (ex-Jugoslavien, Zypern) sollten nicht dazu dienen, autokratische Denkmuster à la SVP/AFD auch für uns satte Demokratieverwöhnte als für Erhaltung von Wohlstand, geschweige denn Freiheit geeignet zu sehen. Auf Sündenbockpolitik spezialisierte «Demokraten» sind kaum je auf anderes aus als Sicherung der eigenen Pfründe wie DT, WP, RE, VO u.a. beweisen. Die landeseigene Wirtschaftselite träumte vor 90 Jahren auch schon mal vom Anschluss, was deren Nachfolger nicht daran hindert, erneut Führergestalten der Gegenwart zuzujubeln. Dies sollte jedem Warnung genug sein.
oberdlik
Grobesaz Diese Replik war deutlich, fokussiert und angebracht; danke...
Vongaufi34
Objektive und sachliche Berichterstattung erfolgt schon bei der Auswahl der Bilder was hier augenscheinlich nicht passiert. Es gibt von dem Herrn Botschafter bestimmt bessere Bilder. Warum wurde genau dieses Bild gewählt?
Suppechasper
Wieviele Rheinmetall oder Lockheed Martin Aktien hat dieser Jacques Pitteloud? Er ist sicher davon überzogen dass alle Waffen in Amerika eingekauft werden soll.
oberdlik
Suppechasper "Ãberzogen"? Womit? Mit einer Schicht Metallspray? Sie meinten wohl eher 'überzeugt'? Oder war sein Statement überzogen, inhaltlich wie zeitlich?...
Realist1970
Unsere Welt ist mit Ãberfremdung schon lange auseinandergebrochen.