GeorgienNeuer Präsident in Konfliktregion Abchasien gewählt
SDA
2.3.2025 - 13:53
ARCHIV - Badra Gunba wurde zum neuen Präsidenten von Abchasien gewählt. Foto: Uncredited/AP/dpa
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In der Südkaukasusregion Abchasien am Schwarzen Meer ist bei einer Stichwahl der 47-jährige Badra Gunba zum neuen Präsidenten gewählt worden. Weder Georgien, zu dem Abchasien völkerrechtlich gehört, noch die EU erkennen die Wahl in der von Russland als Staat anerkannten Region an.
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02.03.2025, 13:53
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Gunba, der jahrelang Vizepräsident und zuletzt geschäftsführend als Präsident im Amt war, kam auf 54,73 Prozent der Stimmen, wie Wahlleiter Dmitri Marschan in der Hauptstadt Suchumi mitteilte. Kremlchef Wladimir Putin gratulierte Gunba zum Sieg. Sein Gegner, der frühere Wirtschaftsminister Adgur Ardsinba, erhielt 41,54 Prozent der Stimmen.
Neuwahl wegen Protesten nötig
Die Präsidentenwahl wurde vorgezogen, nachdem es im November zu massiven Protesten gegen den Amtsinhaber Aslan Bschania gekommen war. Hintergrund war die geplante Unterzeichnung eines Investitionsabkommens mit Russland. Obwohl Abchasien politisch, militärisch und wirtschaftlich stark abhängig ist von Moskau, demonstrierten in Suchumi viele Menschen gegen den Vertrag. Sie befürchten einen Ausverkauf der nationalen Interessen.
Der ehemalige Wirtschaftsminister Ardsinba gilt als Sprachrohr dieser Bewegung. Für den Gegenkandidaten Gunba, der nach dem Rücktritt Bschanias kommissarisch die Amtsgeschäfte des Präsidenten leitete, machte hingegen der Kreml Wahlkampf in Abchasien.
Abchasien erklärte sich 1992 nach einem blutigen Bürgerkrieg für unabhängig. 2008, nach einem Krieg zwischen Georgien und Russland um die ebenfalls von Tiflis abtrünnige Region Südossetien, erkannte Moskau die Souveränität Abchasiens an. International ist die Schwarzmeerregion allerdings isoliert.
G7-Gipfel: Zusätzlicher Druck und Sanktionen gegen Russland
Évian, 17.06.2026: Mehr Druck auf Russland – die USA und die anderen G7-Staaten wollen mehr Druck auf Russland ausüben und so ein Ende des Ukraine-Kriegs herbeiführen.
In einer Erklärung der Staats- und Regierungschefs vom Gipfeltreffen im französischen Évian heisst es, man werde die Sanktionen verschärfen, auch im Öl- und Gassektor. Ausserdem sollen mehr Waffen und Luftverteidigungssysteme geliefert werden.
Neben zusätzlichen Waffen versprechen die G7-Staaten der Ukraine in der Erklärung auch zusätzliche Unterstützung, um den kommenden Winter zu bewältigen.
Mit dem Ausbau der Unterstützung soll nach Angaben der G7 die neue Dynamik unterstützt werden, die in den vergangenen Monaten durch ukrainische Fortschritte an der Front entstanden ist.
18.06.2026
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
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