PolitikNeuwahl in den Niederlanden am 22. November
SDA
14.7.2023 - 16:46
dpatopbilder - Der scheidende Premierminister Mark Rutte kündigt seinen Abschied aus der Politik an. Foto: Remko De Waal/ANP/dpa
Keystone
Nach dem Bruch der Regierung soll in den Niederlanden am 22. November ein neues Parlament gewählt werden. Das habe das Kabinett am Freitag beschlossen, teilte Innenministerin Hanke Bruins Slot in Den Haag mit.
Keystone-SDA
14.07.2023, 16:46
SDA
Die Vier-Parteien-Koalition war vor einer Woche im Streit um die Migrationspolitik zerbrochen. In der Folge kündigte der rechtsliberale Premierminister Mark Rutte, der seit knapp 13 Jahren Regierungschef der Niederlande war, überraschend seinen Rückzug aus der Politik an. Bis zum Antreten einer neuen Regierung will er aber im Amt bleiben.
Eine Möglichkeit ist, dass sich nach den Wahlen in dem politisch zersplitterten Land erneut ein Puzzle von Parteien zum Regieren zusammenrauft, möglicherweise wieder unter Führung von Ruttes rechtsliberaler VVD. Umfragen geben aber auch her, dass die Niederlande nach rechts rücken und die neue rechtspopulistische Bauerbürgerbewegung BBB einen grossen Sieg einfährt. Denkbar wäre, dass die BBB und die VVD zusammen eine Regierung bilden. Auch Rechtspopulist Geert Wilders und seine bislang isolierte «Partij voor de Vrijheid» drängen nach Macht.
Bevorzugte Kandidatin der VVD für die Nachfolge von Rutte ist Justizministerin Dilan Yeşilgöz. Wer für die Partei in den Wahlkampf zieht, wird aber erst im August entschieden, es gibt weitere Interessenten. Die türkischstämmige Ministerin gilt als Jungstar innerhalb der VVD. Das Land hatte bislang noch keine Frau als Regierungschefin und auch keinen Politiker mit Migrationshintergrund an der Spitze der Regierung.
G7-Gipfel: Zusätzlicher Druck und Sanktionen gegen Russland
Évian, 17.06.2026: Mehr Druck auf Russland – die USA und die anderen G7-Staaten wollen mehr Druck auf Russland ausüben und so ein Ende des Ukraine-Kriegs herbeiführen.
In einer Erklärung der Staats- und Regierungschefs vom Gipfeltreffen im französischen Évian heisst es, man werde die Sanktionen verschärfen, auch im Öl- und Gassektor. Ausserdem sollen mehr Waffen und Luftverteidigungssysteme geliefert werden.
Neben zusätzlichen Waffen versprechen die G7-Staaten der Ukraine in der Erklärung auch zusätzliche Unterstützung, um den kommenden Winter zu bewältigen.
Mit dem Ausbau der Unterstützung soll nach Angaben der G7 die neue Dynamik unterstützt werden, die in den vergangenen Monaten durch ukrainische Fortschritte an der Front entstanden ist.
18.06.2026
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
11.06.2026
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
15.01.2026
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