«Bravo» und «Gerechtigkeit» Nicolas Sarkozy mit Applaus in Nobel-Restaurant empfangen

Lea Oetiker

13.11.2025

Nicolas Sarkozy und seine Ehefrau Carla Bruni.
Nicolas Sarkozy und seine Ehefrau Carla Bruni.
Thibault Camus/AP/dpa

Nach nur drei Wochen Haft ist Nicolas Sarkozy wieder frei. Der Ex-Präsident legte in der Libyen-Affäre Berufung ein. Nun wurde er in Paris beim Joggen und beim Abendessen gesichtet.

Redaktion blue News

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Nicolas Sarkozy kam nach drei Wochen Haft frei.
  • Er war wegen der Libyen-Affäre verurteilt und legte Berufung ein.
  • In Paris ging er joggen und mit Carla Bruni essen, wo Gäste ihn beklatschten.

Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy hat rund drei Wochen – anstatt 5 Jahre – in Haft verbracht. Der Grund dafür: Die Libyen-Affäre. Am Montagnachmittag durfte er das Gefängnis verlassen, er hatte Berufung eingelegt. Jetzt lässt er sich es gut gehen.

Am Dienstagnachmittag wurde er beim Joggen in der Nähe seiner Wohnung in Paris gesichtet. Danach besuchte er zusammen mit seiner Ehefrau Carla Bruni das Vier-Sterne-Hotel «Le Flandrin» wie die «Daily Mail» schreibt. Sie waren zum Abendessen da.

Sarkozy darf Frankreich nicht verlassen

Das Paar verbrachte rund eine Stunde im Restaurant. Als sie gehen wollten wurden sie von anderen Gästen mit Applaus verabschiedet. Sie sollen zudem «Bravo» und «Gerechtigkeit» gerufen haben, wie die Zeitung weiter schreibt.

Seit seiner Entlassung aus dem Pariser Gefängnis La Santé steht Sarkozy unter richterlicher Aufsicht und darf Frankreich vorerst nicht verlassen. Die Berufungsverhandlung ist für März angesetzt.

Nach seiner Freilassung äusserte sich der ehemalige Präsident zu den Haftbedingungen: «Ich hätte nie gedacht, dass ich mit 70 Jahren im Gefängnis landen würde. Das ist eine Tortur, die mir auferlegt wurde. Ich gebe zu, dass es schwer ist, sehr schwer sogar. Das hinterlässt bei jedem Gefangenen Spuren, weil es so zermürbend ist.»