PolitikNordkoreas Kim zelebriert enge Beziehungen zu Moskau
SDA
27.12.2025 - 08:22
ARCHIV - Dieses von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik via AP veröffentlichte Foto zeigt den russischen Präsidenten Wladimir Putin (l) und den nordkoreanischen Staatschef Kim Jong Un posieren für ein Foto während einer Unterzeichnungszeremonie der neuen Partnerschaft. Foto: Kristina Kormilitsyna/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa
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Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat die Beziehungen seines Landes zu Russland in den höchsten Tönen gelobt. Diese seien durch «das Teilen von Blut, Leben und Tod im selben Schützengraben» gefestigt worden, heisst es in einer von der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA veröffentlichten Neujahrsbotschaft an den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Nun könne niemand mehr die Beziehungen zwischen den Völkern der beiden Länder und ihre Einheit brechen, so Kim weiter. Kims Bemerkungen beziehen sich auf Nordkoreas Unterstützung Russlands im Ukraine-Krieg.
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27.12.2025, 08:22
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Wenige Tage zuvor hatte sich Putin seinerseits in einer Neujahrsbotschaft bei Kim für den «heldenhafte Einsatz» der nordkoreanischen Soldaten bedankt.
Nordkorea war im vergangenen Jahr eine für das Land beispiellose Militärkooperation mit Russland eingegangen. Schätzungen des südkoreanischen Geheimdiensts zufolge wurden in mehreren Mobilisierungswellen rund 15.000 Soldaten zur Unterstützung Russlands im Ukraine-Krieg entsandt. Zudem belieferte Nordkorea die russische Armee mit grossen Mengen Munition und Artillerie.
Vermutet wird, dass das international weitgehend isolierte Land im Gegenzug Geld, Militärtechnik und Sicherheitsgarantien von Russland erhält. Zudem wird in diplomatischen Kreisen darauf verwiesen, dass Nordkoreas Armee durch den Einsatz im Ukraine-Krieg praktische Kampferfahrung – vor allem in moderner Drohnenkriegsführung – sammele und eigene Waffensysteme in der Praxis austesten wolle. Es ist unklar, inwieweit nordkoreanische Truppen derzeit aktiv im Ukraine-Krieg kämpfen.
Der Iran will verhandeln: Angesichts der Massenproteste im Iran gegen die autoritäre Staatsführung erhöht Donald Trump den Druck auf die Islamische Republik. Zwar stellt der US-Präsident auch ein Treffen mit Vertretern des Irans in Aussicht – angesichts dessen, was im Land passiere, müssten die USA allerdings vielleicht auch vorher handeln, warnt Trump mit Blick auf die andauernden Proteste. Worüber der Iran mit den USA Gespräche führen möchte, führt er nicht aus.
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