PolitikPakistans Aussenminister reist nach Washington
SDA
28.5.2026 - 16:16
ARCHIV – Vizepräsident JD Vance (l) spricht mit dem stellvertretenden pakistanischen Premierminister und Aussenminister Mohammad Ishaq Dar (M). Foto: Jacquelyn Martin/AP POOL/dpa (Archivbild)
Keystone
Im Iran-Krieg vermittelt Pakistan zwischen den Konfliktparteien. Nun will der pakistanische Aussenminister für Gespräche nach Washington reisen.
Keystone-SDA
28.05.2026, 16:16
SDA
Am Freitag wird Ishaq Dar nach Terminen in New York in der US-Hauptstadt erwartet, wie sein Ministerium mitteilte. Es sei ein Treffen mit US-Aussenminister Marco Rubio geplant. Neben den bilateralen Beziehungen soll es auch um Pakistans Bemühungen für Frieden in der Region gehen.
Israel und die USA hatten den Iran vor drei Monaten angegriffen. Seit Anfang April herrscht in dem Krieg eine Waffenruhe. Im April war Pakistan Gastgeber von Friedensgesprächen. Die Verhandlungen endeten jedoch ohne Durchbruch. In den vergangenen Tagen gab es erneut Berichte über eine mögliche Einigung zwischen den USA und dem Iran. Gegenseitige Angriffe am Persischen Golf schüren jedoch Sorgen vor einer weiteren Eskalation.
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
15.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
28.04.2026
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen