PolitikPakistans Ex-Premier Khan soll wegen «unislamischer Ehe» vor Gericht
SDA
18.7.2023 - 15:09
Pakistans Ex-Premier Imran Khan (r) sieht sich mit mehr als 100 Gerichtsverfahren konfrontiert. Foto: K.M. Chaudary/AP/dpa
Keystone
Monate nach seiner vorübergehenden Verhaftung soll der pakistanische Ex-Premier Imran Khan Berichten zufolge wegen Vorwürfen bezüglich seiner Ehe vor Gericht. Der konkrete Vorwurf: Khan und seine Ehefrau Bushra Bibi sollen bei ihrer Eheschliessung 2018 gegen islamische Vorschriften verstossen haben, wie Medien vor Ort am Dienstag berichteten. Bibi habe nach ihrer Scheidung von ihrem ersten Ehemann bis zu ihrer nächsten Trauung nicht die im Islam vorgeschriebene Wartezeit von drei Monaten eingehalten. Der Islam ist in dem südasiatischen Land Staatsreligion.
Keystone-SDA
18.07.2023, 15:09
SDA
Das Paar soll laut den Berichten am 20. Juli vor einem Gericht in der Hauptstadt Islamabad erscheinen. Dem populären Oppositionsführer könnte ein Ausschluss von den anstehenden Parlamentswahlen drohen, sollte das Gericht ihn zu einer «unehrlichen Person» erklären, so die Einschätzung des Juristen Imran Shafique in Islamabad gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Khan lebt nach zwei Scheidungen in dritter Ehe mit Bibi.
Seitdem der ehemalige Kricketstar im April 2022 durch ein Misstrauensvotum als Premier gestürzt wurde, erhebt die Justiz immer wieder neue Vorwürfe. Beobachter sehen politische Gründe dafür. Der 70-Jährige hofft auf ein politisches Comeback angesichts der Parlamentswahlen im Herbst. Vergangenen Mai wurde Khan unter grossem Aufsehen verhaftet, was zu landesweiten Ausschreitungen und der anschliessenden Freilassung des Politikers führte.
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
11.06.2026
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
15.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan