ItalienPapst hatte ruhige Nacht – Rückkehr in Vatikan weiter unklar
SDA
12.3.2025 - 09:48
Menschen beten für Papst Franziskus vor der Poliklinik Agostino Gemelli. Der Papst ist seit dem 14. Februar in dem Krankenhaus. Foto: Andrew Medichini/AP/dpa
Keystone
Nach zuletzt zuversichtlichen Signalen hat Papst Franziskus eine weitere ruhige Nacht im Krankenhaus verbracht. Dies teilte der Heilige Stuhl am Morgen mit.
Keystone-SDA
12.03.2025, 09:48
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Am Dienstagabend hiess es aus dem Umfeld des 88-Jährigen, sein Zustand sei stabil. Ausserdem sei weiter eine leichte Verbesserung seines Zustands zu beobachten. Franziskus' Krankheitsbild bleibe jedoch komplex.
Seit fast vier Wochen wird das Oberhaupt der katholischen Kirche in der Gemelli-Klinik in Rom behandelt. Er leidet an einer beidseitigen Lungenentzündung. Franziskus wird weiter nahezu dauernd mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt. Tagsüber über einen Schlauch in der Nase, in der Nacht wird er meist mit einer Maske auf Nase und Mund mechanisch beatmet.
Rückkehr in den Vatikan weiter unklar
Der Vatikan bereitet sich trotz der zuletzt zuversichtlichen Signale derzeit noch nicht auf eine Rückkehr des Papstes in seinen Wohnsitz vor. Einen Termin für eine mögliche Entlassung aus der Klinik gibt es nicht. In den vergangenen Tagen gab es Spekulationen, Franziskus' Wohnung in der Casa Santa Marta könne für weiterführende medizinische Behandlungen hergerichtet werden.
An diesem Donnerstag ist es zwölf Jahre her, dass Franziskus als Nachfolger des deutschen Pontifex Benedikt XVI. zum katholischen Kirchenoberhaupt gewählt wurde. Im April stehen im Vatikan zudem die grossen Feierlichkeiten zum Osterfest an. Es ist weiter unklar, wie die Feiern ablaufen werden. Normalerweise sind diese ein Veranstaltungsmarathon für den Papst.
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Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
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