AustralienPapst kritisiert ungleiche Verteilung von Reichtum
SDA
20.12.2025 - 18:25
dpatopbilder - Papst Leo XIV. winkt den Gläubigen zu, als er anlässlich der letzten Jubiläumsaudienz auf dem Petersplatz im Vatikan eintrifft. Foto: Gregorio Borgia/AP/dpa
Keystone
Papst Leo XIV. hat auf dem voll besetzten Petersplatz die Kluft zwischen Arm und Reich auf der Welt kritisiert. Der Reichtum der Erde liege in den Händen einiger Weniger – sehr Weniger, sagte der Papst bei der letzten Jubiläumsaudienz im Heiligen Jahr.
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20.12.2025, 18:25
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Der Reichtum konzentriere sich zu Unrecht immer mehr in den Händen derer, die oft nicht auf das Stöhnen der Erde und der Armen hören wollten. Gott habe alle Güter der Schöpfung für alle bestimmt, damit alle daran teilhaben könnten. Zugleich mahnte der Pontifex, die Hoffnung aufrechtzuerhalten. «Wir bleiben Pilger der Hoffnung.»
Heiliges Jahr im Endspurt
Nach Heiligabend geht das Heilige Jahr in den Endspurt, die Heiligen Pforten werden geschlossen. Im Heiligen Jahr, auch Jubeljahr genannt, konnten Gläubige einen Ablass ihrer Sünden erreichen. Zuerst schliesst am ersten Weihnachtstag die Pforte der Marienkirche Santa Maria Maggiore.
Am 6. Januar 2026 endet das Heilige Jahr. An Weihnachten 2024 hatte der damals bereits gesundheitlich angeschlagene Papst Franziskus im Rollstuhl sitzend das Jahr mit dem Öffnen der Heiligen Pforte des Petersdoms eingeläutet.
Gleich nach dem Ende des Heiligen Jahres hat Papst Leo XIV. das erste ausserordentliche Konsistorium seines Pontifikats einberufen. Die Versammlung des Kardinalskollegiums ist für den 7. und 8. Januar angesetzt, wie der Vatikan mitteilte. Die Kardinäle seien aufgerufen, den Papst in seiner grossen Verantwortung in der Leitung der Universalkirche zu unterstützen.
Der Iran will verhandeln: Angesichts der Massenproteste im Iran gegen die autoritäre Staatsführung erhöht Donald Trump den Druck auf die Islamische Republik. Zwar stellt der US-Präsident auch ein Treffen mit Vertretern des Irans in Aussicht – angesichts dessen, was im Land passiere, müssten die USA allerdings vielleicht auch vorher handeln, warnt Trump mit Blick auf die andauernden Proteste. Worüber der Iran mit den USA Gespräche führen möchte, führt er nicht aus.
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Unruhen im Iran. Und: Die Spannungen zwischen dem Iran und den USA verschärfen sich. Teheran droht mit Gegenschlägen gegen Israel und US-Stützpunkte, sollten diese die Proteste unterstützen. Das autoritäre Regime reagiert damit am Sonntag auf Berichte über mögliche US-Angriffe. US-Präsident Donald Trump sichert den Menschen auf den Strassen Unterstützung zu.
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Ob das gefalle oder nicht: US-Präsident Donald Trump hat seinen Gebietsanspruch auf Grönland bekräftigt. «Denn wenn wir es nicht machen, werden Russland oder China Grönland einnehmen, und wir wollen Russland oder China nicht als Nachbarn haben», sagte der Republikaner am Freitag im Weissen Haus. Dafür würde er gerne einen Deal machen und kündigte an, dies notfalls auch «auf die harte Art und Weise» durchzusetzen, um Grönland zu verteidigen.
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