TrockenheitPegel des Bodensees sinkt auf historischen Tiefstand
SDA
3.6.2026 - 15:38
Bereits im vergangenen Jahr sank der Pegel des Untersees auf ein historisch tiefes Niveau: Gestrandete Boote im Hafen von Mannenbach. (Archivbild)
Keystone
Im westlichen Teil des Bodensees ist der Wasserstand auf den tiefsten je gemessenen Pegelstand für den Monat Juni gesunken. Grund sind lange ausgebliebene Niederschläge im gesamten Einzugsgebiet des Bodensees sowie die geringen Schneemengen in den Bergen.
Keystone-SDA
03.06.2026, 15:38
SDA
Am Ufer des Untersees liegen Boote auf Grund. Über Monate habe es zu wenig geregnet, besonders der April war sehr trocken, sagt Heinz Ehmann, Leiter der Thurgauer Abteilung Gewässerqualität und -nutzung. Dadurch konnte sich auch in den Bergen zu wenig Schnee ansammeln, um den Pegel des Sees mit der Schmelze entscheidend anzuheben.
Auf solche Trockenperioden reagiert der Bodensee besonders empfindlich. Er ist nebst dem Walensee der einzige der grossen Schweizer Seen, der nicht reguliert ist. Dadurch wirken sich Hoch- und Tiefwasser jeweils besonders stark aus. Derzeit liegt der Pegel rund einen Meter unter dem langjährigen Durchschnitt im Juni.
Der tiefe Pegelstand beeinflusst auch die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh). Wegen des niedrigen Wasserstands des Rheins nach dem Abfluss aus dem See ist der Abschnitt zwischen Stein am Rhein SH und Diessenhofen TG nicht befahrbar.
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Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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