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Laut der Airline sei das Flugzeug zu keinem Zeitpunkt unsicher gewesen.
Jan Woitas/dpa
In der Nacht auf Donnerstag musste ein Airbus A321 von Jet2 in Portugal notlanden. Grund dafür: Der Pilot erlitt einen Herzinfarkt.
Ein Zwischenfall in grosser Höhe hat einen Ferienflug nach Grossbritannien abrupt unterbrochen: Auf der Strecke von Teneriffa nach Birmingham musste ein Airbus A321 der Airline Jet2 in Portugal landen, nachdem ein Pilot während des Flugs medizinische Probleme bekam.
Nach Angaben britischer Medien ereignete sich der Vorfall in der Nacht auf Donnerstag. In rund 9000 Metern Höhe soll der Kapitän plötzlich gesundheitliche Beschwerden verspürt haben. Die Kabinenbesatzung reagierte sofort und fragte die Passagiere nach medizinischer Unterstützung.
Reisende berichten von angespannten Momenten an Bord. Eine Mutter schilderte gegenüber der «Irish Sun», dass ihr Kleinkind zu weinen begann, als das Flugzeug spürbar an Höhe verlor und die Situation unruhig wurde. Gleichzeitig habe die Crew sichtbar unter Druck gestanden.
Die Landung in Porto verlief letztlich kontrolliert. Einsatzkräfte kümmerten sich nach dem Aufsetzen um den betroffenen Piloten und brachten ihn in ein Krankenhaus. Offizielle Angaben zu seinem Gesundheitszustand gibt es derzeit nicht.
Für die Passagiere zog sich die Weiterreise allerdings hin: Mehr als 200 Menschen mussten am Flughafen über Stunden warten, bis ein Ersatzpilot organisiert war. Einzelne Betroffene kritisierten gegenüber der Zeitung, sie hätten lange im Flugzeug bleiben müssen und keine Unterkunft erhalten.
Die Airline bestätigte den Vorfall und sagte, der Flug sei zu keinem Zeitpunkt unsicher gewesen. Man bedauere die Verzögerungen.