St. Petersburg Polens Botschafter in Russland auf offener Strasse attackiert

Philipp Dahm

20.11.2025

Die Beziehungen zwischen Russland und Polen werden immer frostiger: Nun ist Warschaus Botschafter in St. Petersburg von einer Gruppe Russen bedrängt und angegangen worden.

Philipp Dahm

So hat sich Krzysztof Krajewski seinen Besuch in St. Petersburg sicherlich nicht vorgestellt: Der polnische Botschafter ist am 16. November von Moskau aus in die Metropole gereist, um sich mit Vertretern der polnischen Minderheit zu treffen. 

Ausgerechnet auf dem Prachtboulevard Newski-Prospekt ist es dann zu einem Vorfall gekommen, den polnische Offizielle laut «TVP Polonia» als «den schwersten Vorfall dieser Art seit Jahren»: Eine Gruppe von Russen hat den Diplomaten attackiert. Der polnische Staatliche Schutzdienst habe den Angriff abgewehrt.

Die Gruppe habe Transparente mit anti-polnischen- und anti-ukrainischen Botschaften hochgehalten und versucht zu verhindern, dass Krajewski und der Konsul Jarosław Strycharski zu einem Gottesdienst in die Kirche St. Katharina gehen. 

Die russischen Aktivisten hätten zudem versucht, die polnischen Diplomaten zu schlagen. «Es begann mit verbalen Beschimpfungen, entwickelte sich aber zu einem echten Versuch, körperliche Gewalt auszuüben», bestätigt Aussenminister Maciej Wewiór die Causa. Die «aggressive» Gruppe habe aus etwa zehn Mann bestanden. 


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