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Dieser Porsche wurde sichergestellt.
Hauptzollamt Singen
Ein Porsche im Wert von fast 100'000 Franken hat auf dem Weg von der Schweiz nach Deutschland die Aufmerksamkeit des Zolls auf sich gezogen. Weil wichtige Einfuhrdokumente fehlten, wurde der Sportwagen sichergestellt.
Bei einer Routinekontrolle auf der A81 bei Geisingen in Baden-Württemberg machten Zöllner einen ungewöhnlichen Fund. Auf einem geschlossenen Transportanhänger entdeckten sie einen Porsche, der von der Schweiz nach Nordrhein-Westfalen transportiert werden sollte.
Der Fahrer erklärte, im Auftrag des Besitzers unterwegs zu sein. Auf Nachfrage konnte er jedoch keine Dokumente vorlegen, die eine ordnungsgemässe Verzollung bei der Einfuhr nach Deutschland belegen.
Wie das Hauptzollamt Singen mitteilte, war der Wert des Fahrzeugs auf einer Rechnung mit 99'000 Franken angegeben. Das entspricht umgerechnet rund 108'000 Euro.
Auf dieser Grundlage berechneten die Beamten Einfuhrabgaben von rund 33'400 Euro beziehungsweise etwa 30'700 Franken.
Gleichzeitig leiteten die Behörden ein Steuerstrafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ein.
Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Porsche aus den 1980er-Jahren. Aufgrund seines Alters hätte grundsätzlich die Möglichkeit bestanden, den Wagen als Oldtimer zu einem günstigeren Tarif einzuführen.
Nach Angaben des Zolls verhinderten jedoch zahlreiche Umbauten eine entsprechende Einstufung.
Bis zur Begleichung der fälligen Abgaben wurde der Sportwagen sichergestellt.
Der Porsche blieb zunächst in der Obhut der Behörden. Die weitere Bearbeitung des Falls übernimmt nun die Straf- und Bussgeldstelle des Hauptzollamts Karlsruhe.
Ob und wann das Fahrzeug an seinen Besitzer ausgehändigt wird, hängt unter anderem davon ab, wie das laufende Verfahren ausgeht und ob die geforderten Abgaben bezahlt werden.